Alle Beiträge zum Schlagwort: 2010 März 11
Neue Siemens Geschirrspüler SpeedMaticSchlagwörter: günstig, Preise, preiswert |
Bei der Weiterentwicklung von Spülmaschinen geht es kaum noch um die Verbesserung der Reinigungswirkung, da diese im Normalfall bereits sehr gut ist und wenig Spielraum für entscheidende Verbesserungen gibt. Weit mehr steht der Verbrauch von Wasser und Strom im Fokus der Ingenieure. Hier hat Siemens einen Schritt nach vorn gemacht. Mit den Siemens Geschirrspülern der ecoStar-Reihe reduziert sich der Wasserverbrauch auf sieben Liter pro Spülgang. Im Vergleich dazu werden bei einer vergleichbaren Geschirrmenge mit dem Handabwasch 40 Liter verbraucht. Konkurrenzmodelle verbrauchen in der Regel zwischen 10 und 14 Liter. Auch der Stromverbrauch konnte um 40 Prozent gesenkt werden.
Im Vergleich zum typischen Geschirrspüler Mitte der 1990er Jahre sind die Entwicklungsschritte enorm. Von 1994 bis 2009 reduzierte sich der Stromverbrauch um gut 40 Prozent, der Wasserbrauch sogar um satte 55 Prozent. Die Reduzierung ergibt sich dabei nicht nur durch den sparsamen Umgang mit Wasser. Die optimale Ausnutzung des Gehäuseinnenraums erlaubt heute, dass statt 12 jetzt 14 Maßgedecke in den Körben Platz finden.
Auf der technischen Seite wird der geringere Wasserverbrauch durch das häufigere Umwälzen des Wassers erreicht. Die Wirkung von sieben Litern Wasser erreicht damit den Wert von über 4000 Liter.
Die technischen Verbesserungen betreffen darüber hinaus auch eine ganze Reihe von Bereichen der Siemens Geschirrspüler, die evolutionär verfeinert wurden. Dazu gehört etwa das Zeolith-Trocknen, der höhere Sprühdruck, die varioSchublade mit flexiblerer Belegung usw. Begriffe, die einem als Normalanwender zwar nicht viel sagen, die aber große Auswirkung auf Spülleistung und Effizienz haben.
Weiteres Sparpotential haben die Hersteller auch auch beim Zulauf des Wassers gefunden. Inzwischen vertragen Spülmaschinen häufig bis zu 65 Grad warmes Frischwasser. Das heißt, dass Wasser, das etwa sowieso schon durch eine preiswerte Solaranlage erhitzt wurde, weiterverwendet werden kann. Eine sinnvolle Kombination von mehreren energiesparenden Elementen.
Letzten Endes bleibt natürlich noch der Anwender, in dessen Händen ein erhebliches Sparpotential liegt. Mit Bezug auf die varioSchublade der Siemens Geschirrspüler kann dies zum Beispiel bedeuten; dass man sich mit der optimalen Ausnutzung des Spülraums intensiv auseinander setzt.
Der Sparvorteil des Geschirrspülers geht dann verloren, wenn beispielsweise die Maschine mit weit weniger Teilen beladen ist, als 12 oder 14 Maßgedecke beinhalten, und wenn dafür Geschirr per Hand gewaschen wird oder auf die nächste Ladung warten muss. Dann sind die Essensreste auch noch angetrocknet und es muss ein Intensivprogramm gewählt werden.