Aller Anfang ist schwer

Golf ist ein sehr faszinierender Sport, der sicher nicht mehr nur einer elitären Gruppe von Spitzenmanagern oder Ärzten vorbehalten ist. Das beweisen die jährlich steigenden Mitgliederzahlen der deutschen und internationalen Golfclubs, die immer mehr Interessierte Neugolfer aufnehmen und von den Vorzügen dieses Sportes überzeugen können. Zwar zählt Golf zu den anspruchsvolleren Solosportarten, denn neben einem großen Regelwerk ist auch Training mit dem Golfschläger absolut notwendig, um die Bewegungen zu üben und die Schläge nicht einfach irgendwie, sondern konzentriert und gezielt zu setzen und den Golfball damit möglichst effizient über das Green zu befördern. Viele Golfclubs verlangen zudem den Nachweis der Platzreife, bevor man auf den Parcour darf, diese stellt eine Art Führerschein für Golfspieler dar und kann beispielsweise auf Golfreisen erworben werden. Mit der Platzreife stellt der Spieler sicher, dass er die Grundregeln beherrscht, dass er den Golfball zielgerichtet schlagen kann und somit keine Gefahr für andere Spieler auf dem Platz darstellt, denn wenn man den Ball richtig trifft und mit einem Treiber beschleunigt, kann dieser ein schnelles Geschoss werden, das andere Golfer verletzen kann, sofern der Ball nicht sauber geschlagen wird und in eine Richtung fliegt, die der Spieler nicht einschlagen wollte. Zudem kann es ohne Spielpraxis sehr frustrierend werden, denn nicht ohne Grund gibt es Golfschläger in verschiedenen Ausführungen, die für die unterschiedlichen Spielsituationen, wie etwa dem Abschlag, dem Schlag aus einem Sandbunker oder aus dem Rough, dem ungemähten hohen Gras am Rand des Greens geschaffen sind. Und selbst das Putten, das Einlochen des Balles stellt eine Aufgabe dar, die für Ungeübte zu einer Geduldsprobe werden kann und anfangs mehr frustriert als Erfolgserlebnisse schafft. Doch beim Golf gilt das gleiche wie bei allen Hobbies, Perfektion erreicht man nur durch Training.