Als der Rohstoff für die Werbegeschenke Baumwolltaschen nach Europa kam

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Baumwolle wächst auf der Baumwollpflanze. Diese gehört zu einer Gattung aus der Familie der Malvengewächse. Zu den Hauptanbaugebieten für Baumwolle, die auch den Rohstoff für die Baumwolltaschen bildet, die heute als Werbegeschenke durch Unternehmen angeboten werden, gehören allen voran China, gefolgt von Indien und den USA. Aber auch Pakistan und Brasilien liefern heute Baumwolle, wie auch die Türkei und Australien, wobei diese zu den etwas kleineren Weltproduzenten von Baumwolle gehören. Die idealsten Bedingungen für den Wuchs von Baumwolle finden sich aber in Indien und in China sowie in den USA. In Europa indes finden sich keine idealen Bedingungen für diese Rohfaser vor zum Wachsen. Deutschland muss Baumwolle also importieren, um daraus insbesondere Bekleidung herzustellen oder aber Baumwolltaschen als Werbegeschenke.

Wie aber kam Baumwolle erstmals nach Europa? Die Geschichte des Imports der Baumwolle ist eng mit dem Aufstieg der Britischen Ostindienkompanie verbunden, die eine der größten Handelsorganisationen der frühen Neuzeit war. Nachdem zu Beginn des 17. Jahrhunderts der Gewürzhandel fest in Händen portugiesischer und holländischer Kaufleute war, handelte die Britische Ostindienkompanie zunächst mit persischer Seide. Diese gelangte über die Karawanenrouten durch Syrien auf die türkischen Märkte. Dort entdeckte die Britische Ostindienkompanie die Baumwolle aus Indien, mit der dort traditionell gehandelt wurde. Dadurch gelangte Baumwolle als Rohstoff auch nach Europa und verdrängte dort zunehmend Hanf und Leinen als Rohstoff für Bekleidung und Taschen. Auch wenn heute die Baumwolle zunehmende Konkurrenz durch die Textilfasern bekommt, entscheiden sich viele Unternehmen wenn es um Taschen geht, die als Werbegeschenke verteilt werden sollen, altbewährt für Baumwolltaschen.

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