Auf den Spuren der Uhren

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Was fällt einem spontan zur Schweiz ein? Hohe Alpengipfel, klare Berg- bzw. Gletscherseen, Banken, Wilhelm Tell, Käse, Schokolade und Uhren. Sicher kommt Ihnen auch in den Sinn, dass sich die Eidgenossen konsequent einem Beitritt zur EU verweigern und auf ihren Franken als Zahlungsmittel bestehen. Traditionsbewusst und eigen waren sie schon immer die Schweizer. Eine der ältesten Traditionen ist sicher die der Schweizer Uhren. Also gehen Sie doch in Ihrem Schweiz Urlaub einmal der Uhr-Geschichte nach. Im 14. Jahrhundert begann in Europa die Geschichte der mechanischen Zeitmessung. Vorreiter waren jedoch nicht die Schweizer, wie man glauben mag, sondern zunächst unter anderem die Franzosen, Italiener und Deutschen. Erst zum Ende des 16. Jahrhunderts gelangten durch Flüchtlinge die ersten tragbaren Uhren in die Nähe von Genf. Von da ab und von dort aus fing ein neues Handwerk an zu florieren: Die Uhrmacherei. Rasch breitete es sich auch in andere Regionen aus, wie in die Kantone Neuenburg, Solothurn und Bern. Taschenuhren, Pendeluhren später auch Kuckucksuhren swiss made erfreuten sich ob ihrer hohen Präzision, Zuverlässigkeit und Ästhetik schnell großer Beliebtheit und Nachfrage. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Eine original Schweizer Uhr zu besitzen, ist etwas Besonderes, prestigeträchtig. Mittlerweile wurde zwar mit der Marke Swatch auch der Massenmarkt erobert, aber eines ist auch hier Ehrensache: der größte Teil der Produktion erfolgt in der Schweiz. Quasi ein halbes Jahrtausend hat den guten Ruf der Schweizer Uhren geprägt. Die Tradition begann in Genf und breitete sich schnell über die ganze Jurakette aus. Noch heute konzentriert sich der Grossteil der Produktion auf die Kantone Neuenburg, Waadt, Jura, Bern, Solothurn und Basel.

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