Außenmeniskus |
Die Menisken, welche sich als halbmondfömige Knorpelscheiben, im Kniegelenk befinden können in Innen- und Außenmenikus eingeteilt werden. Der Außenmeniskus ist im Verlauf vom Körper weggehend und der Innenmeniskus verläuft in Richtung des anderen Kniegelenks. Hauptaufgabe eines Meniskus, welcher etwa 50 % des Körpergewichtes trägt, ist eine Druckverteilung auf das Kniegelenk. Mit einem gesunden Meniskus sind für das Gelenk Verschiebungen nach vorn bzw. hinten und Streckbewegungen um wenige Grad schmerzfrei möglich.
Weil der Meniskus eine so entscheidende Aufgabe am Körper hat, ist er leider auch sehr anfällig. Besonders Extremsport und Arbeiten in der Baubranche sind für einen Meniskus auf die Jahre gesehen unvorteilhaft. Durch zu starke Belastung der Gelenke oder auch Unfälle kann der Meniskus gequetscht oder sogar anreisen.
Bei einer Quetschung hilft zumeist eine konservative Methode zur Regenerierung. Hierbei sollte der Patient seinem Kniegelenk ein wenig Ruhe gönnen. Die Schmerzen vergehen zumeist nach wenigen Tagen bzw. Wochen.
Sollte ein Anriss oder schlimmstenfalls sogar ein Komplettriss diagnostiziert wurden sein könnte es passieren, dass Sie sich einer Operation unterziehen müssen. Dies legt ein Facharzt bzw. ein Klinikzentrum fest. Sollte sich der Riss an der Außenseite befinden wird in der Regel erstmal auf eine Operation verzichtet und die konservative Heilmethode angewandt. Wenn der Riss aber längs entlang verlaufen sollte, ist eine Operation gesundheitstechnisch am sinnvollsten. Die gelösten Meniskenteile sollten aus dem Kniegelenk entfernt werden, da diese der Körper regelrecht als Fremdkörper ansieht und versucht auszustoßen. Sollte keine Operation stattfinden besteht immer die Gefahr einer Arthrose im Kniegelenk.