Auto.de klärt auf: Kfz-Steuerreform – Wer spart wer zahlt?

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Zum 01. Juli war es nun soweit, die Kfz-Steuerreform wurde mit neuer Berechnungsgrundlage umgestellt. Bisher wurde die Kfz-Steuer ausschließlich auf Grundlage des Hubraums berechnet, nun wird zusätzlich auch der CO2 Ausstoß berücksichtigt.Die Marktbeobachter EurotaxSchwacke aus Maintal haben einmal berechnet, welche Autobesitzer sparen und welche drauf zahlen müssen. Das große Autoportal Auto.de fasst die Ergebnisse kurz zusammen.

Absoluter Spitzenreiter unter den Einsparern ist der Mercedes A 160 CDI. Für ihn zahlt man statt 332,80 Euro nur noch 206 Euro jährliche Steuern – somit eine Ersparnis von 38 Prozent. An zweiter Stelle liegt laut EurotaxSchwacke der VW Golf 2.0 TDI DPF Trendline und der BMW 116d DPF. Für beide Autos zahlt man statt 308,90 Euro nur noch 190 Euro.

Der absolute Verlierer ist der neue Ferrari 599 GTB Fiorano. Denn die Autobesitzer müssen für ihn nun 455 Euro mehr zahlen, also satte 902 Euro Steuern pro Jahr. Auch für einen Dodge Viper und den Porsche Cayenne muss um die 200 Euro tiefer in die Tasche gegriffen werden.

Insgesamt wird sich die Kfz-Steuer für ungefähr die Hälfte der erhältlichen Neuwagen auf dem Markt positiv auswirken. Aber circa ein Viertel müssen sich mit einer geringen finanziellen Einsparung von nur höchstens 50 Euro begnügen. Demgegenüber werden nur ein Zehntel der Neuwagen durch die geänderte Regelung mehr zahlen müssen. Die Gewinner sind auf jeden Fall die großen Dieselfahrzeuge. Sie werden steuerlich deutlich günstiger.