Bei der Altbausanierung gleich ans Strom sparen denken

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Wer sich Gedanken über eine Modernisierung oder Sanierung seines Altbaus macht, sollte auch gleich die Möglichkeiten zum Strom sparen mit einbeziehen, denn die Strompreise klettern ständig nach oben.
Eine gute Alternative zum Nachtspeicherofen oder zu Flächenteilspeicherheizungen sind Öfen, die man mit Pellets beschicken kann. Damit kann man nicht nur Kosten und Strom sparen, sondern auch die Umwelt schonen. Auch an den Fassaden der Gebäude kann man einiges tun. Eine gute Isolierung oder ein Anstrich mit einer das Sonnenlicht reflektierenden Farbe kann man für ein angenehmes Raumklima sorgen, ohne eine Klimaanlage nutzen zu müssen. Darüber hinaus bietet die Gestaltung der Fenster Möglichkeiten zum Strom sparen. Sie sollten möglichst großflächig sein und keine Stege besitzen. Auch die Kästen von Rollläden und Jalousien sollte man im oberen Bereich der Fensterleibung verschwinden lassen, weil sie sonst jede Menge Licht schlucken. Diesbezüglich sollte man auch auf die Art der Bepflanzung im Vorgarten achten. Wer bei der Beleuchtung Strom sparen möchte, sollte auf große Laub- und Nadelbäume in unmittelbarer Nähe des Gebäudes verzichten. Hinsichtlich der Ausleuchtung der Flure kann man auch mit der Bauart der Treppen zum Strom sparen beitragen. Dabei sollte man offene Stufen bevorzugen, die weder über Stellbretter noch über zusätzliche Verkleidungen verfügen. Eine weitere Chance zum Strom sparen sind so genannte Tageslichtspots, die über verschiedene Spiegelsysteme noch aus dem kleinsten bisschen Restlicht einiges an Leuchtstärke heraus holen können. Diese sollte man von vornherein mit einplanen, vor allem wenn man im Rahmen der Modernisierung auch das Dach des Gebäudes erneuern möchte. Ein nachträglicher Einbau ist zwar technisch möglich, bringt aber etwas höhere Kosten mit sich.

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