Das Client-Server-Konzept
24. Juli 2009Der Begriff Server kann sowohl Software als auch Hardware meinen. Ist von einem Programm die Rede, wird damit das Client-Server-Konzept bezeichnet. Grundlegend bietet der Server einen Dienst an. Im Rahmen des Client-Server-Modells kann ein anderes Programm, der Client, auf diesen Dienst zugreifen. Diese Server und Clients können entweder auf einem Rechner oder auf mehreren Rechnern laufen. Dabei ist der Server jederzeit bereit, reagieren zu können, wenn der Client den Kontakt aufnehmen will. Die Regeln, die für diese Art der Kommunikation festgelegt sind, nennt man Protokoll. Ein Protokoll ist jeweils für einen Dienst festgelegt.
Das Client-Server-Modell wird oft zu einer Gruppe von Servern ausgeweitet, die eine Gruppe verschiedener Dienste anbietet. Das kann zum Beispiel der Mail-Server, der Datenbank-Server oder der Web-Server sein. Ein Server ist entweder dauerhaft an oder wird erst auf Anfrage des Clients gestartet. Damit die Leistungsfähigkeit und die Ausfallsicherheit gewährleistet sind, werden manchmal mehrere Server als Cluster zusammengeschlossen. Die sind entweder auf einem oder mehreren Hosts. Fällt dann ein Server aus, übernehmen die anderen seine Funktionen.
Es existieren unterschiedliche Servertypen. Bekannte sind neben den bereits oben genannten zum Beispiel der Authentifizierungsserver, der Chat-Server, der Dateiserver, der Druckerserver, der Gameserver oder der Name Server. Da nicht jeder jeden Server besitzt, kann man Server mieten. Die Bezeichnung ist dabei oft irreführend. So wird ein dedizierter Server oft als Rootserver bezeichnet. Ein sehr bekannter Server ist auch das Betriebssystem Windows. Günstigere Betriebssysteme arbeiten dagegen meistens mit einem Linux Server. Auf dem Server-Markt hat sich Linux mittlerweile als feste Größe etabliert, auf dem Desktop-Markt spielt es bislang kaum eine Rolle.