Das Massivhaus

Das Bauen des eigenen Hauses – dies steht bei sehr vielen an einer der obersten Stelle, was man im Leben erreichen will. Bei der Entscheidung, welches Haus es sein sollte, gehen die Meinungen weit auseinander. Es ist zu bemerken, dass die Trends immer wieder variieren. Zum Beispiel ist lange Zeit ein Haus in Fertigbauweise die Bauweise, die am häufigsten gebaut wird. Natürlich ist es billiger als zum Beispiel ein Massivhaus und man kann bereits nach ein paar Wochen in das Haus einziehen, doch von der Nutzungsdauer liegt eindeutig das Massivhaus vorne. Deshalb ist auch zu bemerken, dass immer mehr zukünftige Eigenheimbesitzer sich lieber ein Massivhaus bauen als ein Haus mit anderer Bauweise. Ein Haus kann als Massivhaus bezeichnet werden, wenn es nach der Massivbauweise gebaut worden ist. Darunter zählen auch die verwendeten Baustoffe, wie zum Beispiel Beton.

Früher wurden alle Häuser mit Steinen gebaut und dieser Trend kehrt nun langsam aber sicher wieder zurück, da viele erkennen, dass ein Massivhaus viel länger hält als ein anderes Haus. Bereits vor mehreren Jahrhunderten wurden die Häuser im Steinbau-Verfahren errichtet. Bei diesem Verfahren wurden für die Fenster und Türen extra Aussparungen vorgesehen, in die dann die Fenster und Türen kamen. Bei den Fertighäusern beispielsweise werden diese Aussparungen meistens in die Wand geschnitten. Alle Häuser, die gemauerte Außenwände besitzen, werden heute auch als Massivhäuser gesehen. Bei der heutigen Massivbauweise werden vorwiegend Mauerziegel oder Kalksandstein verwendet. Durch ein Wärmedämmverbundsystem ist es heute auch möglich, Massivhäuser sehr gut zu dämmen, um die Kosten für die Energie zu senken.