Der Kern der Kirsche isst sich schlechtSchlagwörter: Shops |
Jeder der Kirschen mag, wird diese Erfahrung schon gemacht haben: Beim herzhaften Biss in die Kirsche stößt man unweigerlich auch auf die Kirschkerne, die all zu gerne vergessen werden. Das ist dann nicht nur schmerzhaft, sondern kann einem auch das Kirschen essen zunächst einmal verleiden. Dabei sind Kirschen nicht nur sehr schmackhaft, sondern auch reich an Vitaminen, die man als Mensch unbedingt benötigt. Neben den reinen Früchten, die direkt vom Baum gegessen werden, sind auch Kirschkuchen sehr beliebt. Und dabei geschieht es ebenfalls recht häufig, dass man bei einem herzhaften Biss in den Kuchen ausgerechnet eine einzelne Kirsche nicht entkernt wurde. In diesem Fall erwartet man im Anschluss ebenfalls weitere Kirschkerne im Kuchen.
Dabei ist das ganze gar nicht so schlimm, wie manche meinen. Natürlich sind die Kerne nicht besonders angenehm, wenn man beim Essen auf sie stößt, aber grundsätzlich kann dabei gar nichts passieren. Auch die Ammenmärchen, das die Kerne, sofern man sie verschluckt, einen Kirschbaum im Bauch wachsen lassen, sind natürlich grober Unsinn und sollen Kinder dazu ermutigen, die Kirschen nicht als ganze Frucht zu verschlucken. Damit soll vermieden werden, dass all zu gierige Kinder sich an der kompletten Kirsche verschlucken und im schlimmsten Fall daran ersticken. Ob dies wirklich passieren kann, ist wohl eine reine Glaubensfrage.
Kirschkerne sind, neben der unangenehmen Erfahrung beim Kirschen essen, aber auch sehr nützlich. Sie haben die angenehme Eigenschaft, ein hervorragender Wärmespeicher zu sein. So gelten die Kerne der Kirsche als gutes Hausmittel gegen Verspannungen der Muskulatur. Wenn die Kerne erhitzt werden speichern diese die Wärme hervorragend und über einen längeren Zeitraum hinweg, da sie die Wärme nur ganz allmählich wieder abgeben. Werden die erhitzten Kerne dann in ein Handtuch gegeben und dann auf die verspannte Muskulatur gelegt, lösen sich die Verspannungen aufgrund der Wärmeeinwirkung wie von selbst.