Die Geschichte der Leggings

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Auf den ersten Blick verbindet man mit den Leggings ein Modestück, das sich erst in den vergangenen Jahrzehnten einen Namen machen konnte. Ihre Ursprünge lassen sich jedoch bis auf das 14. Jahrhundert zurückverfolgen als sie erstmals als Kleidungsstück für Männer erwähnt wurden. Als solches kamen sie nicht nur in Europa, sondern auch in Nordamerika und Asien zum Einsatz. Obwohl sie sich in sehr unterschiedlichen Formen präsentierten, hatten sie eine Gemeinsamkeit. So wurden alle Leggings mit Gürteln befestigt. In der Geschichte dienten sie in erster Linie dem Schutz vor Dornen und Kälte und wurden somit von Erwachsenen und Kindern gleichermaßen getragen. Zu den ältesten Ausführungen gehören die Leggings, die aus Wildleder bestanden. Sie wurden überwiegend von indigenen Stämmen in Nordamerika getragen und haben sich als funktionelles Kleidungsstück einen Namen machen können.

Das Wildleder, das bei den Leggings als Material diente, war in der Regel stumpf und grau und wurde zum Beispiel von französischen Fallenstellern in den Rocky Mountains getragen. Auch Cowboys bedienten sich an dem eng anliegend Hosen, die sie selbst als Chaps bezeichneten. Sie setzten jedoch auf besonders dichtes Wildleder, durch das der Verschleiß beim Reiten minimiert werden sollte. Noch heute gibt es Länder, in denen Leggings aus Wolle getragen werden. Klassische Beispiele hierfür sind Russland und Korea, die aufgrund der kalten Wintermonate bekannt sind.

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