Die Harzer Schmalspurbahn – das größte Museum des Harzes

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Wer im Harz Urlaub macht, wird sie bald bemerken – die Harzer Schmalspurbahn. Mit Fahrzeugen, die teilweise älter als 100 Jahre sind, verbindet das Streckennetz insgesamt 44 Bahnhöfe auf einer Strecke von 140 km. Über eine Millionen Menschen nutzen jährlich die Gelegenheit, sich von den Bahnen zu den schönsten Flecken des Harzes bringen zu lassen und dabei den Flair vergangener Zeiten und die wunderschönen Landschaften auf sich wirken zu lassen. Betreiber dieser Attraktion ist die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB), welche die Bahnen in den letzten Jahren restauriert und auf Vordermann gebracht hat. Auch heute noch werden die meisten Züge mit einer Dampflok bespannt.

Insgesamt betreibt die HSB drei verschiedene Bahnstrecken: die Selketalbahn, die Harzquerbahn und die Brockenbahn.

Die Selketalbahn ist die älteste Harzer Schmalspurbahn und verkehrt zwischen Mägdesprung und Albrechtshaus und folgt dabei dem Fluss Selke. Die Strecke gliedert sich in die Abschnitte Quedlinburg-Harzgerode, Alexisbad-Hasselfelde und Stiege–Eisfelder Talmühle und wird von vielen Reisenden als eine der schönsten Strecken angesehen.

Die Harzquerbahn verbindet den Süden des Harzes mit dem Norden auf einer Strecke von 60 km. Die Strecke verläuft dabei in Nordhausen und endet in Wernigerode.

Die letzte und wohl berühmteste Schmalspurbahn ist die Brockenbahn, welche in Drei-Annen-Hohne beginnend über Schierke auf den Brocken führt.

Der Brocken, auch Blocksberg genannt, ist mit 1.142 m der höchste Berg im Harz und eines der beliebtesten Ausflugs- und Wanderziele des deutschen Mittelgebirges. Ein besonderes Highlight ist das Walpurgisnachtfest (Nacht vor dem 01. Mai), welches Ende des 19. Jahrhunderts auf Grundlage von Goethes Faust eingeführt wurde und auch heute noch mit vielen Aktionen gefeiert wird. Seit 2006 veranstalten die Harzer Schmalspuren GmbH und der Brockenwirt die Rockoper “Faust”.