Die Ursprünge der Strumpfhose

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Heute handelt es sich bei der Strumpfhose um einen klassischen Alltagsgegenstand, der in Verbindung mit den verschiedensten Outfits getragen wird. Die Ursprünge dieses Stückes liegen jedoch einige Jahrzehnte zurück. Wenn man heute eine Strumpfhose kaufen möchte, erinnert man sich kaum an die bekannte Modemacherin Mary Quant, die die Geburtsstunde dieses Kleidungsstückes einleitete. Quant entwickelte sich zur Pionierin außergewöhnlicher Damenmode und machte neben der Strumpfhose den Minirock in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt. Aufgrund der wachsenden Popularität des Minirocks entwickelte Mary Quant eine Strumpfhose, die aus feinem Nylon bestand und ideal zum kurzen Outfit passte. Für Frauen bedeutete das neue Modell nicht nur eine wesentlich höhere Bequemlichkeit, sondern auch einen überragenden Tragekomfort.

Die Ursprünge der eigentlichen Strumpfhose liegen jedoch wesentlich weiter zurück. Man vermutet, dass sie in der Geschichte überwiegend von Männern getragen wurden. Bereits 1928 setzte sich die heute bekannte lange Unterhose durch, die sich als eine Strumpfhose für Männer präsentierte. Während des Mittelalters trugen Frauen und Männer die gleiche Kleidung. Die weiten Gewände bestanden aus Baumwolle oder Leinen. Als die Röcke der Männer immer kürzer wurden, entstanden Beinlinge, die mit der heutigen Strumpfhose deutliche Gemeinsamkeiten aufweisen. Noch im Mittelalter entstanden die ersten gestrickten Strumpfhosen. Im 17. Jahrhundert galten schließlich die sogenannten Pluderhosen als schick. Durch sie wurden Strümpfe von der einfachen Unterwäsche getrennt.

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