ELP – die Geschichte einer Band

30. Juni 2009

Die britische Band Emerson, Lake & Palmer, kurz E.L.P., wurde 1970 gegründet. Der Name leitet sich aus den Nachnamen ihrer Mitglieder ab: Keyboarder Keith Emerson, Bassist und Sänger Greg Lake sowie Schlagzeuger Carl Palmer. Alle drei Mitglieder spielten vorher in anderen bekannten Gruppen. Anfangs war auch Jimi Hendrix als viertes Bandmitglied eingeplant, was den ursprünglich geplanten Namen HELP erklärt. Die Formation kam allerdings wegen Hendrix’ Tod im September 1970 nie zusammen.
Die Musik der Gruppe war von einer Vermischung verschiedener Musikstile geprägt, besonders dominant waren dabei Keyboard-Klänge. Neben Einflüssen von Jazz und Blues floss vor allem klassische Musik in die ELP-Kompositionen ein. Aus dem kompletten Werk herausragend ist dabei das Livealbum Pictures At An Exhibition, das Mussorgskis Bilder einer Ausstellung neu interpretiert. Neben Eigenkompositionen wie die Suite Tarkus bearbeitete ELP Vorlagen von zum Beispiel Tschaikowski, Bartók, Bach, Orff oder Sullivan.
ELP war vor allem in der 70er Jahren weltweit erfolgreich. Fast jedes Album erreichte in dieser Zeit hohe Chartpositionen in Großbritannien und den USA. Die Konzerte der Band waren weltweit gut besucht, die Shows der Gruppe gigantisch.
1979 dann aber der Schnitt: Die Band löste sich das erste Mal auf. Nach einer misslungenen Tournee mit Orchester waren die Bandmitglieder finanziell ruiniert. Danach fand sich die Gruppe zwar mehrmals wieder zusammen, konnte aber nicht wieder an die Erfolge der Anfangszeit anknüpfen. Unstimmigkeiten zwischen den Gruppenmitgliedern sorgten dafür, dass Emerson, Lake & Palmer zwischendurch immer wieder getrennte Wege gingen. Die letzte und endgültige Auflösung der Band war 1998.


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