Entwicklung der Computermaus – von der Kugel zum Laser |
Die Computermaus ist das wichtigste Eingabegerät des PCs. Die Entwicklung der Computermaus war ein Quantensprung im Umgang mit dem PC.
Die erste Generation der Computermäuse basiert auf einer optomechanischen Technik. Hierbei rollt eine Kugel über ein Mauspad und erfasste die Bewegung manuell. Für jeden Zentimeter auf dem Mauspad drehte sich auch die Kugel in nahezu der gleichen Weite. Damit die Kugel richtig rollt müssen Mauspads für Computermäuse mit optomechanischer Technik einen gewissen Gripp haben, damit die Kugel auf der Oberfläche der Mauspads fassen kann. Allerdings sollten die Mauspads nicht zu rau sein, da sonst die Kugel zustark abnutzt. Die Schwachstellen der optomechanischen Technik war, dass die Bewegungserfassung ungenau war und dass Staub, der sich auf dem Mauspad gesammelt hat, von der Kugel aufgenommen wurde und die Kugel bremste. Die Kugel musste häufig gereinigt werden und war trotzdem nicht präzise genug für anspruchsvolle Anwendungen.
Es gab ein Bedarf nach einer neuen Technik, die präziser und wartungsneutraler war. Die neue Generation der Computermäuse arbeitet mit einer optischen Technik. Hierbei fährt ein Leucht- oder Laserdiode das Mauspad ab und erfasst so genau die auf der Oberfläche des Mauspads zurückgelegte Strecke. Eine Reinigung ist bei dieser Technik hinfällig, da die Technik, die die Bewegung erfasst nicht tatsächlich das Mauspad berührt sondern optisch arbeitet. Dadurch werden andere Ansprüche an ein Mauspad gestellt. Damit die Bewegung korrekt und präzise erfasst wird, sollten Mauspads aus einem geeigneten Material bestehen. Neben der Oberfläche ist auch die Transparenz des Mauspads wichtig, denn wenn das Mauspad lichtdurchlässig ist kann der Laser keine Bewegung erfassen.
Renate Hensel
Mr. Mousepad