Erhöhte Geschwindigkeit durch neue TechnikSchlagwörter: Preise |
Von DDR RAM ist häufig die Rede, wenn es zum Beispiel um Arbeitsspeicher für Netbook geht. Der Begriff ist aber eine ungenaue Abkürzung. Exakt müsste es DDR-SDRAM heißen, was für “Double Data Rate Synchronous Dynamic Random Access Memory” steht.
DDR RAM ist ein Typ von RAM. Er wird vor allem für Speichermodule mit DIMM- oder SO-DIMM-Standards genutzt.
SDRAM war zwischenzeitlich schon abgeschrieben. 1999 war die RDRAM-Technik, die von Intel unterstützt wurde, üblich. Allerdings gab es einen Fehler im i820-Chipsatz, sodass die Technologie trotz ihres hohen Preises nicht sehr leistungsstark war. In der Folgezeit setze die Computerindustrie wieder auf die Weiterentwicklung von SDRAM mit der DDR-Speichertechnik. Durchsetzen konnte sich dieses System Anfang 2002.
DDR RAM arbeitet fast doppelt so schnell wie ein normales SDRAM-Modul. Bei normalen Modulen wird nur bei der aufsteigenden Flanke des Taktsignals ein Datenbit übertragen, beim DDR RAM geschieht das sowohl bei der aufsteigenden als auch bei der absteigenden Flanke. Damit dieses Verfahren auch wirklich schneller ist, ist es wichtig, dass die gemeinsam angeforderten Daten mindestens so groß oder größer als die doppelte Busbreite sind. Das ist nicht immer der Fall, deswegen ist die Geschwindigkeit im Vergleich zu einem SDRAM bei gleichem Takt nicht genau doppelt so hoch. Zweiter Grund, warum die doppelte Geschwindigkeit nicht erreicht wird, sind die Adress- und Steuersignale. Im Gegensatz zu den Datensignalen werden sie nur mit einer Taktflanke gegeben. DDR-SDRAM-Speichermodule haben 184 Kontakte. Sie werden normalerweise mit einer Spannung von 2,5 Volt betrieben.
Weiterentwicklungen sind DDR2 RAM und DDR3 RAM. Mit einem Dual Channel RAM kann die Datentransferrate nochmals erhöht werden.