Esoterik im Wandel |
Der Begriff Esoterik hat sich im Laufe der Jahrhunderte stetig weiterentwickelt und zahlreiche Umdeutungen erlebt. In der heutigen Zeit umfasst der Begriff eine Vielzahl unterschiedlicher okkulter Praktiken und die damit verbundenen Lehren. In nahezu jeder Kultur lassen sich historische, esoterische Methoden vorfinden. Doch durch die Globalisierung und dem gigantischen Netzwerk, welches zwischen den einzelnen Kulturen geknüpft wird, vermischen sich einzelne Praktiken, unterschiedlicher Völker. Dies wird von vielen Esoterikern kritisiert. Denn diese Vermischung verändert den ursprünglichen Sinn und den hinter den Lehren stehenden Lebensstil. Ebenfalls betonen viele esoterische Experten, dass die einzelnen Praktiken aus dem ostasiatischen Raum mit denen Europas nicht kompatibel sind. Denn sie befassen sich mit unterschiedlichen Weltbildern, in welche sich die Praktiken einfügen.
Beispielsweise berufen sich die ostasiatischen Praktiken auf die Chakren, welche ein unsichtbares Energiesystem im Körper darstellen. Durch Meditation und Selbsterkenntnis könne der Mensch diese Chakren besser wahrnehmen und beeinflussen. Weiterhin beruhen zahlreiche Naturheilmethoden, wie Akupunktur auf diesem Energiesystem. Das westliche Ursprungsbild der Esoterik beruht auf unsichtbaren Mächten und dem Schicksal. Dieses kann mithilfe unterschiedlicher Praktiken wie dem Tarot-Kartenlegen hervor gesehen werden. Es zu beeinflussen, ist laut vielen Esoterikern nicht möglich. Einige andere Menschen sehen in dieser Vermischung eine Ergänzung einer Lehre durch die andere, denn trotz allem kommen alle Praktiken aus derselben Welt.