Friesennerze – Der perfekte Regenschutz
05. Januar 2010Die Friesennerze sind sehr populär und werden nicht nur im hohen Norden als Regenschutzkleidung getragen. Allerdings haben den die Friesennerze im übrigen Deutschland inzwischen ein klein wenig an Popularität verloren, weil immer mehr Designer mit ihrer Markenregenbekleidung auf den Markt drängen. Ihren Boome erlebten die Friesennerze allerdings von Anfang der 1970er Jahre bis in die Mitte der 1980er Jahre.
Während im Übrigen Deutschland diese typisch gelbe Regenschutzbekleidung wirklich nur im Regen getragen wurde, trug und trägt man sie im Norden von Deutschland auch als dauerhaft wasserdichte Textilien, und zwar in der Berufsgruppe der Berufsfischer. Aber auch im Segelsport ist der Friesennerz noch immer populär. Insbesondere zeichnet sich diese Regenschutzkleidung durch ihre Funktionalität auch durch die große Sichtbarkeit aus.
Das Trägermaterial der Friesennerze ist Polyester. Die eigentliche Wasserfestigkeit ergibt sich aber durch eine PVC-Beschichtung. Diese gibt es in unterschiedlichen Stärken je nach Beanspruchungsgrad. Charakteristisch für den Friesennerz sind aber auch die große Kapuze und auch die voluminösen Taschen mit Klappen. Diese sind auf der Frontleiste mit Druckknöpfen versehen. Was diese Regenschutzkleidung so robust macht für Wind und Wetter sind letztlich allerdings die verschweißten Nähte. Es gibt aber auch Modelle, die genäht sind, dann aber von innen verklebt sind. Erfinder dieser Textilien ist der Däne Jan E. Ansteen Nielsson.