Gabelstapler – aus der Logistik nicht mehr wegzudenken

Gabelstapler – die ersten wurden Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt – gehören heutzutage zu den wichtigsten Maschinen, die in den verschiedensten Bereichen der Industrie und auch in anderen Bereichen benutzt werden.
Ganz besonders im Lagerbereich und in der Logistik sind die praktischen Gabelstabler einfach nicht mehr weg zu denken. Gapelstapler können je nach Ausführung mit einem Elektro- bzw. einem Verbrennungsmotor betrieben werden. Sie gibt es in unterschiedlichen Größen, allerdings sind in der Logistik die kleinen wendigen drei- oder vierrädrigen Gabelstapler hauptsächlich im Betrieb, weil man mit ihnen auch in schmalen Gängen aufgrund ihres sehr kleinen Wendekreises gut arbeiten kann und beladene Paletten spielend hin und her befördert werden können. Gerade für Arbeiten in geschlossenen Werkshallen sind die gas- bzw. elektrobetriebenen Gabelstapler geeignet, da dabei keine Verbrennungsdämpfe entstehen, die nicht abziehen können.
Zum Führen dieser Maschine benötigt der Benutzer einen gültigen Staplerschein, ohne den geht gar nichts. Der Staplerfahrer muss mindestens 18 Jahre alt sein, um den Gabelstapler ohne Beaufsichtigung, also selbständig, führen zu dürfen. Die Maschinen müssen einmal jährlich gemäß der UVV überprüft werden – dies alles dient der absoluten Sicherheit.
Die Tragfähigkeit des Stapler ist enorm groß, sie geht von 1 bis 8 Tonnen, wobei es durchaus auch noch größere Spezialgeräte gibt. Die normale Hubhöhe geht bis ungefähr 6 m Höhe.
Beim ganz normalen Gabelstapler sitzt der Fahrer hinter dem Hubgerüst – das Hubgerüst besteht aus Gabelträger und Hubmast – mit den beiden Gabeln und arbeitet sozusagen nach vorne. Es gibt allerdings auch die Seitsitzstapler, bei denen der Staplerfahrer seitlich zum Hubgerüst sitzt – mit diesen Staplern können ganz besonders lange Teile ganz komplikationslos transportiert werden.