Geschichte des Allgäus

Die Geschichte des Allgäus reicht bis 7000 Jahre vor Christus zurück. Im Kleinwalsertal wurde durch Fundstücke nachgewiesen, dass zu dieser Zeit bereits Steinzeitmenschen im Allgäu lebten. Danach folgten etwa 1200 vor Christus die Illyrer, als erstes Volk das namentlich benannt werden kann. Auch durch Römer und Kelten, sowie durch Alemannen und Sueben besiedelten in der Frühgeschichte das Gebiet des heutigen Allgäus. Im Mittelalter, und zwar im Jahre 817, wurde das Allgäu erstmals urkundlich unter dem Namen „Albigaue“ erwähnt. Bis zum Tod des letzten Staufen im Jahr 1268 wurde das Gebiet von den Staufen und den Welfen beherrscht. Danach wurde es durch den Augsburger Bischoff territorial zersplittert. Der im Kemptener Land um 1525 herrschende Bauernkrieg wurde mit einer schriftlichen Festsetzung der Rechte beendet. In den Jahren 1618 – 1648 herrschte der dreißigjährige Krieg und hinterließ auch im Allgäu Zerstörung und Elend. Bis zum zweiten Weltkrieg hatte das Gebiet einiges zu ertragen. Erst wurde das Allgäu in den Jahren 1701 – 1714 durch den Spanischen Erbfolgekrieg verwüstet und dann zog 1796 die französische Revolutionsarmee ein. Durch Napoleons Neugliederung von 1803 – 1810 kehrte langsam Ruhe ein. Die während des zweiten Weltkrieges, im Jahre 1943, durch die Nationalsozalisten gestört wurde, als sie in Durach die Außenstelle des Konzentrationslagers Dachau einrichteten. Ziemlich am Ende des Krieges besetzen 1945 amerikanisch und französische Truppen das Gebiet.