Haarentfernung wie im Orient |
Wer seiner lästigen Körperbehaarung ungern selbst den Garaus machen möchte, dem sei eine Haarentfernung durch kundige Hände empfohlen, was die Prozedur effizienter, lang anhaltender und weniger schmerzhaft geraten lässt. Neben modernen Enthaarungsmethoden wie Epilation oder einer Laser- und Lichtbehandlung gibt es auch traditionelle Haarentfernungen, die zugleich ein angenehmes orientalisches Flair vermitteln. So verspricht die Enthaarung mittels Halawa nicht nur schätzungsweise drei haarfreie Wochen, man fühlt sich bei dieser Anwendung auch noch ins alte Ägypten zurückversetzt. Halawa ist eine dicke, gummiartige Masse, die aus Zucker, Honig, Ölen und Zitronensaft zubereitet wird und in relativ warmem, fast heißem Zustand wie Wachs aufgetragen und mit einem Stück Stoff oder Vlies entfernt wird. Dabei bleiben die Härchen an der klebrigen Masse hängen und werden rasch ausgerissen. Der Vorteil gegenüber der Wachsmethode liegt darin, dass Halawa nicht ganz so stark an der Haut haftet wie Wachs und demnach leichter zu entfernen ist. Die Härchen wachsen nach der Halawa-Behandlung zudem etwas schwächer und weicher nach. Eine weitere orientalische Methode der Haarentfernung ist die sogenannte Fadenepilation. Diese Enthaarung erfordert jedoch ein gewisses Maß an Geschicklichkeit und ist nichts für Ungeübte. Zwischen den Fingern beider Hände werden Fäden rasch gedreht und dabei über die zu enthaarende Körperpartie geführt. Die Härchen verfangen sich zwischen den Fäden, bleiben hängen und werden ausgerissen. Diese Methode ist im Gegensatz zur herkömmlichen Epilation weniger schmerzhaft und hinterlässt eine herrlich glatte Haut, die für etwa drei Wochen haarfrei bleibt. Außerdem wachsen die Härchen zunehmend feiner und schwächer nach. Die Fadenepilation ist daher auch für die Gesichtsenthaarung gut geeignet.