Haarwuchsmittel oder Haartransplantation |
Bei einer Haartransplantation, bzw. Eigenhaarverpflanzung, werden die Haare einzeln oder gebündelter Form entnommen und in kahle Stellen eingepflanzt. Oftmals werden die zu verwendenden Haare am Hinterkopf entnommen, da dort die Haare genetisch bedingt nicht so schnell ausfallen wie an den anderen Stellen. Der Vorteil bei einer Eigenhaarverpflanzung: die eigenen Haare die entnommen werden, werden meist nicht so schnell abgestoßen, was bei einer Fremdhaartransplantation oftmals der Fall ist. Sollte der Betroffene beispielsweise eine komplette Glatzenbildung am Kopf haben, können sogar Haare aus anderen Körperregionen entnommen werden. Die Verpflanzung der Haare wird von einem Facharzt durchgeführt.
Von Haarausfall sind in der Regel Männer mehr betroffen als Frauen, jedoch verschont es auch viele Frauen nicht, dass die Haare sogar teilweise komplett ausfallen. Bei der Eigenhaartransplantation ist es vor allem wichtig, dass nur Haarausfälle, die erblich oder hormonell bedingt sind, behandelt werden können. Neben der Eigenhaarverpflanzung gibt es auch diverse Medikamente, die davor schützen sollen, dass noch mehr Haare ausfallen. Sie sorgen dafür, dass das haarschädigende DHT nicht mehr ausgestoßen wird, welches den Haarausfall verursachen kann. Jedoch dienen diese Medikamente eher als prophylaktischer Schutz und können abgestorbene Haarwurzeln nicht wieder zurückholen. Von so genannten Haarwuchsmittel-Präparaten wird abgeraten, da viele Produkte das Haar schädigen können. Hier sollte man sich genau informieren, welches Mittel etwas taugt.
Die neuen Techniken der Haartransplantation sind momentan auf einem sehr guten Stand. Besonders die FUI (Follicular Unit Insertion) und die FUE (Follicular Unit Extraction) sind sehr beliebt. Sie weisen sehr gute Ergebnisse vor und sind in der Regel noch bezahlbar.