Hardwarefehlern mit Arbeitsspeicher vorbeugenSchlagwörter: Test |
Ohne Arbeitsspeicher kann kein Computer funktionieren. Heute bekommt man glücklicherweise RAM Module mit einer Kapazität von einem GB und mehr. Die Zeiten, in denen man bei einigen Rechnern sogar die Funktionen des Betriebssystems ausdünnen musste, um es erfolgreich zum Laufen zu bringen, sind glücklicherweise vorbei. Damit ist auch ein großes Risiko für die Hardware weitestgehend gebannt. Windows konnte man anfangs nur starten, wenn man ihm zusätzlich zur RAM noch Platz auf der Festplatte für die Auslagerung von Informationen einräumte. Das ist zwar auch heute noch üblich, aber nicht mehr notwendig, wenn man schon beim Kauf darauf achtet, dass der Computer mindestens die Hälfte der Prozessorleistung als SDRAM oder DDR RAM in seinem Innenleben hat.
Die technische Weiterentwicklung der RAM und die ständige Vergrößerung der Kapazität beim Arbeitsspeicher hat letztendlich auch dazu geführt, dass die internen Festplatten eine deutlich längere Lebensdauer haben. Das liegt unter anderem daran, dass Linux, Windows und Co. nicht mehr so viele Daten auf die Festplatte auslagern müssen. Dabei spielt neben dem Arbeitsspeicher auch der interne Speicher der Grafikkarte eine entscheidende Rolle. Das sorgt für eine Reduzierung der Auslastung beim Arbeitsspeicher.
Wer die Auslastung seines Systems und damit auch der RAM anschauen möchte, der kann das bei den neueren Windowsversionen über den Taskmanager tun, bei dem sich hinter dem Tab Systemleistung sowohl grafische Anzeigen als auch die konkreten Zahlen der vorhandenen, ausgelasteten und verfügbaren RAM befinden. Wer dort einmal schaut, der sollte auch gleich einen Blick auf die CPU Auslastung werfen, denn darüber kann man so manchem Eindringling auf die Spur kommen.