Kabelanbieter oder DSL Provider?
20. August 2008Grundsätzlich muss ein Breitband-Internetanschluss nicht notwendigerweise in Form eines DSL Anschlusses über das Telefonnetz realisiert werden. Zwar sind die DSL Provider mit ihren DSL Anschlüssen in höchstem Maße erfolgreich, es gibt aber gute Alternativen. Nicht jeder, der einen schnellen Internetzugang wünscht, entscheidet sich für einen DSL Provider und für eine DSL Flatrate. Immer beliebter wird das Kabel-Internet. Wer schon einen Kabelanschluss hat, kann sehr problemlos ins Kabel-Internet einsteigen. Die Anbieter von Kabel-Internet sind die Kabelnetzbetreiber, die auch das Kabelfernsehen anbieten. Über ihr Netz wird gegebenenfalls der Internet-Datenstrom übertragen. Sehr große Geldsummen haben die Kabelnetzbetreiber in die Modernisierung ihrer Netze gesteckt, um in Konkurrenz zu den DSL Providern treten zu können. Auch für das Kabel-Internet gibt es Flatrate Tarife. So wie bei einer DSL Flatrate, die ein DSL Provider zur Verfügung stellt, kann man auch bei einer Flatrate, die ein Kabelnetzbetreiber für das Internet anbietet, von einer Erlaubnis zu unlimitierter Internetnutzung ausgehen. Ein monatlicher Pauschalbetrag ist alles, was man zu zahlen hat. Zusätzliche Kosten durch den Datentransfer entstehen nicht. Vorteil der Internetzugänge über Kabel gegenüber den Internetzugängen der DSL Provider ist die hohe Datenübertragungsgeschwindigkeit. Während die DSL Provider maximal 16 Megabit pro Sekunde (DSL 16.000) zu bieten haben, warten die Kabelnetzbetreiber mit stolzen 32 Megabit pro Sekunde auf. Somit ist Kabel-Internet nicht nur eine Notlösung für alle jene, bei denen DSL nicht verfügbar und somit ein DSL Anschluss nicht möglich ist, vielmehr ist es eine echte Alternative zu DSL. Wer eine Flatrate bestellen will, sollte deshalb nicht nur die Angebote der DSL Provider, sondern auch die Angebote der Kabelnetzbetreiber prüfen und ins Blickfeld nehmen.