Kunstköder Arten

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Zu den wichtigsten Bestandteilen der Angelausrüstung gehören Angelköder. Nur durch sie können Fische an den Haken gelockt und somit gefangen werden. Bediente man sich in der Vergangenheit überwiegend an Naturködern, kommen heute immer öfter Kunstköder Arten zum Einsatz.

Da Fische individuelle Vorlieben haben, ist das Angebot der Angelköder entsprechend umfangreich. Unterschiede zwischen den Varianten lassen sich nicht nur bei der Größe und der Farbe, sondern auch bei der Form und dem Material erkennen. Spezielle Köder, die ausschließlich für einzelne Arten angeboten werden, greifen die Vorlieben der Tiere auf und ermöglichen dadurch wesentlich bessere Fangergebnisse. Naturköder sind grundsätzlich essbare Ausführungen und können sich beim Angeln in Form von Würmern oder Maden präsentieren. Die Kunstköder täuschen hingegen ausschließlich vor, dass sie essbar sind und bestehen aus sehr unterschiedlichen Materialien.

Weltweit sind die Angelköder überwiegend unter der Bezeichnung Bait bekannt. Dieser Begriff hat sich auch in Deutschland durchsetzen können. Hierzulande wird er aber ausschließlich in Verbindung mit dem Karpfenangeln verwendet. Die Köder werden beim Angeln immer am Haken befestigt. Durch Bewegungen, Farben oder besondere Gerüche sollen sie die Fische an den Haken locken. Immer öfter wird dabei auf Kunstköder gesetzt, die aus sehr weichen Materialien bestehen. Durch das weiche Material beißen Fische fester in den Köder, sodass sich der Haken festsetzen kann. Die Anwendung der Angelköder wird ebenso durch die allgemeinen Umgebungsverhältnisse beeinflusst.