Kurzeinführung in den Raftingsport

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Rafting ist ein Sport, der in Österreich mittlerweile kommerziell betrieben wird. Dies ist möglich, weil man, um an einer Raftingtour teilzunehmen, kein Wildwasserexperte sein muss.
Es reicht aus, an einer kurzen theoretischen Einschulung teilzunehmen, die in den meisten Fällen unmittelbar vor Beginn der Tour abgehalten wird.
Ziel dieser Einschulung ist es, den Gästen die Grundtechniken näher zu bringen, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, ihnen aber auch zu zeigen, dass die Autorität beim Rafting-Guide liegt. Im Boot hat immer der Guide das Sagen.
Grundsätzlich wird den Gästen erklärt, in welcher Körperhaltung sie Paddeln sollen, wie sie ihre Füße in den Querwülsten oder den Fußschlaufen verkeilen können und wie sie richtig im Boot sitzen.
Natürlich ist es vor Beginn der Tour zuerst einmal wichtig abzuklären, ob alle Teilnehmer in der Lage sind zu schwimmen, denn ist ein Nichtschwimmer in der Gruppe, kann die Raftingtour ein böses Ende nehmen, sollte er oder sie unfreiwillig frühzeitig aus dem Boot aussteigen, denn auch auf Schwimmwesten ist kein hundertprozentiger Verlass. Daher werden Nichtschwimmer vom Rafting ausgeschlossen.
Die Rafting-Gäste werden dann mit dem Material vertraut gemacht. Ihre Ausrüstung wird auf Funktionalität, eventuell vorhandene Mängel und optimalen Sitz überprüft.
Außerdem wird noch kurz erklärt, wie die Handhabung der Ausrüstung funktioniert.
Danach werden die Teilnehmer in linke und rechte Mannschaft eingeteilt.
Die Paddeltechnik wird erklärt und auch eine kurze Einweisung ins Verhalten bei einem Notfall, sprich, wie wird ein Verletzter geborgen, dürfen nicht fehlen.
Außerdem werden die Gäste auch noch kurz daran erinnert, wie man sich in der Natur zu verhalten hat.
Unnötiger Lärm soll vermieden werden und es darf kein Müll zurückbleiben. Schließlich sollen Traun, Salza und Co. so schön bleiben, wie sie sind.