Leipziger Immobilien

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Wer es sich leisten kann, wohnt in der sächsischen Metropole Leipzig vergleichbar billig und hat die Auswahl zwischen schönen sanierten Altbauwohnungen, riesigen Loften und günstigen Neubauten, die ebenfalls saniert wurden. Zu den besten Wohnvierteln in Leipzig zählen das Waldstraßen- und Musikerviertel. Junge Leute entscheiden sich hingegen bevorzugt für die Südvorstadt oder den Stadtteil Connewitz. Viele Familien zieht es zudem in die umliegenden Gemeinden, wo das Bauland äußerst günstig ist und Einfamilienhäuser schon für 125.000 Euro zu bekommen sind. Traurig sieht die Lage jedoch vornehmlich in den Außenbezirken der Messestadt aus: mehr als 60.000 Wohnungseinheiten stehen dort leer.
Auch für viele Kapitalanleger wurden hübsch sanierte Gründerzeitbauten in Leipzig bereits zum Geldgrab, da auf Geheiß windiger Immobilienunternehmen völlig falsch investiert wurde. Viele Mehrfamilienhäuser stehen leer und ziehen auch langfristig keine neuen Mieter an, wenn die Lage nicht stimmt oder ein Großteil der Wohnungen im Haus partout keine Interessenten findet. Der ein oder andere Rechtsanwalt in Leipzig beschäftigt sich bereits mit dem Phänomen der Totgeburten im Immobiliensektor. Auch die Rechtsanwältin in Leipzig hat zahlreiche Fälle von windigen Immobiliengeschäften und Spekulationen auf dem Tisch zu liegen. Nur wenige Leipziger investieren in der City zudem zum Zwecke der Eigennutzung, da die Mieten günstig sind und Familien später ohnehin lieber aufs Land ziehen. Dort sind Häuser vor allem günstig, wo die Flugzeuge des Flughafens Halle-Leipzig ihre Bahnen ziehen. Zwar hält sich der Personenverkehr am Leipziger Flughafen noch in Grenzen, was aber nicht für das Frachtaufkommen gilt: immer mehr Frachtflieger schweben über die angrenzenden Siedlungen im Leipziger Umland.