Magdeburg, die Stadt mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten |
Magdeburg ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Die Stadt liegt an der Elbe und hat ca. 230.000 Einwohner. Magdeburg hat bedeutende Gebäude, die auf eine lange Geschichte zurückblicken und daher viele Geschichten erzählen können. Diese Geschichten reichen bis in das Jahr 805 zurück, denn da wurde Magdeburg erstmalig erwähnt. Bekannt ist die Stadt aber auch, und vor allem, wegen ihres historischen Erbes als Kaiserpfalz Ottos I., dieser war ja bekanntlich der erste Kaiser des Römischen Reiches. Daher trägt die Stadt seit 2010 den Beinamen Ottostadt.
Für Fans alter Gebäude und historischer Geschichte, ist die Innenstadt von Magdeburg ein wahres Mekka. Noch mehr interessante Dinge kann man bei einem geführten Stadtrundgang oder einer Stadtrundfahrt durch Magdeburg erfahren.
Wer Magdeburg besucht, wird eine moderne Stadt mit viel Neubausubstanz vorfinden. Die historische Altstadt von Magdeburg wurde im 2. Weltkrieg 1945 nahezu völlig zerstört. Viele wichtige historische Bauten sind wiederhergestellt worden. Der ottonische Dom St. Mauritius und St. Katharina, die 1207 ausbrannte, prägen das Stadtbild der Innenstadt. Das Kloster Unser Lieben Frauen ist ein nahezu komplett erhaltene Anlage im romanischen Stil, ebenso, wie die Stiftskirche St. Sebastian. Das barocke Rathaus beherbergt einen spätromanischen Ratskeller und vor dem Rathaus auf dem Alten Markt kann man die Kopie des Magdeburger Reiters finden. Weitere wichtige historische Bauten sind die Hauptpost, der Hauptbahnhof, das Kulturhistorische Museum, die Hermann-Gieseler-Sporthalle sowie der Klinkerbau der Chirurgischen Klinik.
Mit der Neustrukturierung des Stadtzentrums an der Elbuferpromenade entstanden viele mehrgeschossige Wohnbauten, hier steht auch die Nikolaikirche, errichtet von K. F. Schinkel. Auf der Elbinsel wurde 1927 der Kulturpark Rotehorn mit einer Stadthalle ergänzt.