Mit DSL im Internet surfen und Multimedia pur genießen

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Wer Ende der 1990er Jahre den ersten DSL-Zugang der Deutschen Telekom bestellte, der konnte damals nicht ansatzweise erahnen, mit welcher Geschwindigkeit man zehn Jahre später im Internet surfen kann. Der Sprung von ISDN auf DSL war groß – genauer gesagt: von 64 kbit/s Surfgeschwindigkeit auf 768 kbit/s, zwölf Mal schneller also!

Schnell entwickelte sich DSL zu einem Boom-Markt – und mit der Zahl der DSL-Anschlüsse wuchs auch die DSL Geschwindigkeit. Aus 768 kbit/s wurde 1 Mbit/s, es folgten DSL 2000 und DSL 3000 mit doppelter bzw. dreifacher Geschwindigkeit. DSL 3000 wurde später abgelöst von der 6000er-Variante, die wiederum um die ADSL2+ Technik mit bis zu 16 Mbit/s ergänzt wurde – und das alles über das altehrwürdige Kupfer-Telefonkabel. Mit anderen Worten: Wenn die technischen Voraussetzungen der Infrastruktur stimmen, kann heute jeder Telefonkunde mit einer maximalen Geschwindigkeit von 16 Mbit/s im Internet surfen – das ist 250 Mal schneller als vor zehn Jahren. Mit dieser Bandbreite lassen sich Videos und TV-Übertragungen großteils ruckelfrei übertragen, MP3-Dateien in sekundenschnelle herunterladen und Webseiten blitzschnell öffnen. Auch der Versand großer E-Mails – etwa mit Anhängen von fünf bis zehn MB – sind kein Problem mehr.

Das aber ist noch nicht das Ende der Fahnenstange: Mit VDSL hat die Telekom in etwa zwei Dutzend Städten Glasfasernetze aufgebaut, auf deren Basis man mit bis zu 50 Mbit/s surfen kann. Das verspricht dann Multimedia pur, sogar das TV-Programm kann man mit diesen Highspeed-Anschlüssen in Echtzeit abrufen.

Über die Entwicklung der vergangenen Jahre können sich Online-Surfer nur freuen: DSL wurde nicht nur immer schneller, sondern auch immer günstiger. Kostete ein DSL-Flatrate mit 3 Mbit/s vor einigen Jahren noch etwa 50 Euro, so sind Komplettanschlüsse heutzutage bereits ab rund 20 Euro zu haben.

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