Mode Versand und der Handel mit dem feinen Stoff

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Das Modeversandgeschäft existiert bereits seit frühem Gedenken. In altertümlichen Zeiten waren es die Wikinger zur See, fahrende Krämer und Karavanen zu Land, die wertvolle Ladung wie Gold und Gewürze aber eben auch Tuch und edle Stoffe, über weite, und oftmals sehr gefährliche Handelsrouten von einem Ort zum anderen beförderten. Später die Handelskoggen der Hanse und die Eltermänner auf dem Landweg, die durch die Verschiebung von Gütern, von einem Punkt des Erdballs zum anderen, ihr Auskommen bestritten. Und immer spielten dabei auch Kleidung oder Rohstoffe zur Bekleidungsproduktion eine wesentliche Rolle. Der erste, der wohl einen, als industriell zu betrachtenden Mode Versand betrieb, war wohl kein geringerer als der, aus Buttenheim in Bayern stammende Levi Strauss, der am 20. Mai 1873 sein Patent für eine neue Erfindung, die "Blue Jeans" anmeldete. Übrigens hießen diese damals noch "Waist Overalls", das Wort Jeans wurde erst seit den sechziger Jahren unseres Jahrhunderts, von der Baby Boomer Generation eingeführt. Das war dann auch so ungefähr die Zeit, in der hier in Deutschland der Modeversandhandel so richtig in Fahrt kam, Häuser wie Bader in Pforzheim, Otto in Hamburg oder der Heine Versand in Karlsruhe sind bis heute gefragte Adressen, für Herrenmode und Damenmode. So wie es in den Anfangszeiten doch noch etwas ungewohnt war, sich sein Wunschkleidungsstück im Katalog auszusuchen und dann daheim zu probieren, ob selbiges denn nun wirklich den persönlichen Anforderungen gerecht wird, ist es heute doch schon fast trendy, sich seine Mode aus dem Internet zu bestellen.