Sandstrahldüsen und ihre Düsenbohrungen

Wie gut eine Sandstrahldüse arbeitet hängt vor allem davon ab, wie die Sandstrahldüse geformt ist. Lange Zeit wurde auch für die Düsenbohrung der Sandstrahldüsen eine zylindrische Form gewählt. 1954 allerdings gab es eine kleine Revolution im Bereich der Bohrungen für die Sandstrahldüsen, und zwar die Erfindung der Venturi-Düse. Diese Düsenbohrung unterscheidet sich zu den Düsen mit einer zylindrischen Bohrung dadurch, dass sie innen eine größere Eintrittsöffnung hat. Diese läuft dann allerdings konisch zu und wird durch einen kurzen geraden Teil in der Mitte hat, die sich dann zum Austritt hin verengt.

Die Austrittsgeschwindigkeit aus einer derartigen Sandstrahldüse ist fast doppelt so hoch, als bei der zylindrischen Form der Sandstrahldüsen. Das Ergebnis ist, dass das Strahlgut mit einer höheren Geschwindigkeit auf die zu behandelnde Oberfläche auftrifft. Bei der Nutzung von Sandstrahldüsen mit einer derartigen Bohrung können erhebliche Leistungssteigerungen erzielen. Dabei kann das gleiche Strahlmittel eingesetzt werden, wie sonst auch.

Fazit: Die Düsenbohrung von Sandstrahldüsen haben wesentlichen Einfluss auf die Effektivität des Auftreffens des Strahlgutes auf der zu behandelnden Oberfläche. Darüber hinaus kann der Einsatz dieser konischen Bohrungen in den Sandstrahldüsen auch die Betriebskosten erheblich senken, denn der Verschleiß ist hier wesentlich geringer, als wenn herkömmliche Sandstrahldüsen eingesetzt werden. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Marktposition.