Sehenswürdigkeiten in und um Girne – Zypern

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Die Hafenstadt Girne wird zu den Glanzpunkten Nordzyperns gezählt. So zieht sie Urlauber, die hier ein paar Wochen Erholung suchen, genauso an, wie solche, die sich hier auf der Mittelmeerinsel Zypern einen dauerhaften Wohnsitz einrichten wollen. Seine Anziehungskraft schöpft Girne, das frühere Kyrenia, zum einen aus seiner idyllischen Lage am Rande einer sanft ansteigenden Küstenebene und dem glücklichen Zusammentreffen vieler verschiedener Komponenten. Da ist zum Beispiel das beschauliche Kleinstadtleben mit seinem Gassengewirr und der malerische Hafen mit dem Kommen und Gehen von Fischerbooten und Ausflugsschiffen. Da ist aber auch die massige Burg, welche die Geschichte von Girne präsent macht, die endlosen Sonnentage, die zum Faulenzen und Schwimmen im Meer einladen, sowie das geschäftige Treiben rund um die Geschäfte und Restaurants. In und um Girne sind viele interessante Sehenswürdigkeiten angesiedelt. In Girne gibt es insgesamt drei Museen, das Schiffswrackmuseum, das Volkskunstmuseum und die Archangelos-Kirche. In dem Wrackmuseum wird ein Wrack ausgestellt, das aus der Eisenzeit stammt. Es sank etwa 300 v. Chr. vor der zypriotischen Küste und wurde in den sechziger Jahren in 30 Meter Tiefe entdeckt. In dem Wrack wurden hunderte von Amphoren gefunden, die alle von der griechischen Insel Rhodos stammen, außerdem Münzen aus der Zeit zwischen 316-294 v. Chr., der Schiffsrumpf wird auf das Datum um 345 v. Chr. geschätzt. Das Volkskunstmuseum ist in einem typisch zypriotisches Haus des 18. Jahrhundert untergebracht. Die griechisch-orthodoxe Archangelos-Kirche, die heute ein Ikonenmuseum ist, ist mit dem Wahrzeichen der Stadt, dem großen Glockenturm ausgestattet. Besonders bekannt sind darüber hinaus drei Kreuzritterburgen, die Burg St. Hilarion, eine grandiose Anlage, die nach dem Einsiedlermönch Hilarion benannt ist, der sein ganzes Leben an diesem Platz verbracht hatte, die Burg Buffavento, die byzantinischen Ursprungs ist, und die Burg Kantana, die am Ende des Gebirges liegt. Nicht weit entfernt ist auch das Kloster Bellapais, das heute eine Sammlung malerischer Ruinen ist mit Steinmauern, Türmen und wuchtigen gotischen Bögen.