Spargel – Tipps für Kauf und LagerungSchlagwörter: Angebote, Händler |
Die Wochen von Ende April bis zum 24. Juni zählen für Feinschmecker zu den schönsten des Jahres. Es herrscht Spargelzeit in Deutschland. Überall wird das edle Gemüse nun angeboten – im Supermarkt, auf dem Wochenmarkt oder direkt vom Spargelbauern am Straßenrand.
Jedoch heißt es beim Einkauf „Aufgepasst“! Alter und holziger Spargel kann noch so raffiniert zubereitet werden: er schmeckt einfach nicht. Zum Glück gibt es Tricks, um die Frische des Spargels herauszufinden. Nach Möglichkeit sollte immer Spargel aus der Region gekauft werden, denn sowohl weißer als auch grüner Spargel schmeckt einfach am besten, wenn er am Morgen gestochen und noch am selben Tag verzehrt wird. Vor dem Kauf heißt es, einen Blick auf die Spargelenden zu werfen. Sehen diese vertrocknet aus, handelt es sich garantiert nicht um frischen Spargel. Tritt allerdings auf leichten Druck hin Saft aus der Schnittstelle aus, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sich um frischen Spargel handelt. Da einige Händler ihren Spargel zum Frischhalten in ein Wasserbad legen, ist dieses Indiz jedoch nicht immer eindeutig. Daher sollten die Spargelstangen vor dem Kauf leicht aneinander gerieben werden. Quietscht es dabei, kann bedenkenlos zugegriffen werden. „Finger weg!“ heißt es hingegen, wenn die Schale bräunliche Verfärbungen aufweist, die Spitzen weich oder zu weit geöffnet sind und die Schnittstelle hohl ist.
Wenn der Spargel nicht am selben Tag verarbeitet wird, kann er in ein feuchtes Tuch und eine Plastiktüte eingeschlagen, etwa vier Tage im Kühlschrank gelagert werden. Grundsätzlich gilt, dass grüner Spargel schneller verdirbt als weißer Spargel. Eingefroren kann das edle Gemüse bis zu sechs Monate haltbar sein. Wichtig ist dabei nur, dass die Stangen nicht übereinander liegen, sondern jeweils in einer Schicht eingefroren werden.
Beachtet man diese Tipps, steht dem vollendeten Spargelgenuss nichts mehr im Weg!