Spenderhaare aus dem Haarkranz

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Wenn Menschen unter einem starken Ausfall der Haare leiden, kann dies oftmals die Ursache sein, sich vor der Gesellschaft zurückziehen zu wollen. Vor allem Jugendliche die gerade erst in die Pubertät gekommen sind, haben große Probleme damit, dass Geheimratsecken entstehen. Doch mit neuen Behandlungstechniken wie der Haartransplantation, kann man den Leidensdruck dieser Menschen beenden. Bei Menschen die eine Glatze tragen und ein fester Haarkranz vorhanden ist, kann man diesen Haarkranz in der Haartransplantation als Spendergebiet nutzen.

Der Haarkranz bleibt in der Regel ein Leben lang gut erhalten, was vor allem dadurch zurück zu führen ist, dass dieser nicht empfindlich auf das für die Haarwurzeln schädigende DHT (Dihydrotestosteron) reagiert und die Haarwurzeln resistent gegen den typischen Haarausfall sind.

Und genau mit diesen unempfindlichen Haarfollikeln kann in der Haartransplantation gearbeitet werden. Sie werden chirurgisch aus dem Haarkranz entfernt und auf lichtere bzw. haarlose Gebiete umgepflanzt. Auf den neuen Berechen kommt es zu einer Dominanz der Spender. Die resistenten Haarfolikel bleiben nun auch im neuen Bereich resistent und es bilden sich neue Haaransätze. Die umgepflanzten Haare können nun ein Leben lang weiter wachsen und sind der Grundstein der Haarverpflanzung.

Die Umverteilung der Haarfollikel ist das Ziel der Haartransplantation. Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass die verwendeten Spenderhaare aus dem Haarkranz limitiert sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Haarchirurgen Sicherheitsreserven für die Zukunft und einen eventuell späteren Ausfall der Haare einplanen.

Behandelbar sind ausschließlich Menschen mit einem vererbten Haarausfall. Diffuser oder krankhafter Haarausfall kann nicht mit der Haartransplantation behandelt werden. Hierfür gibt es jedoch gute Echthaarperücken, die getragen werden können.

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