Stellenangebote durchforsten oder Schulbank druecken

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Schulabgänger, aber auch Arbeitslose haben es ziemlich schwer heute noch einen Job zu finden. Es gibt zwar zahllose Stellenangebote in Internet und in den Tageszeitungen, doch oftmals kann man gleich einen Großteil an unseriösen Arbeitsangeboten aussortieren. Danach kommen die Zeitarbeitsangebote. Nicht alle sind unseriös, aber es kommt nicht selten vor, dass Arbeitskräfte eingestellt werden und nach kurzer Zeit wieder entlassen, weil sie nur als Vertretung eingesetzt wurden.
Bevor man sich auf solche Stellenangebote einlässt, sollte man sich fragen, ob es nicht sinnvoll ist, sich weiterzubilden. Die Arbeitsgemeinschaft bietet Umschulungen an und unterstützt auch Arbeitssuchende, wenn sie sich weiterbilden möchten. Zum einem erhöht dies die Chance, einen guten Arbeitsplatz finden, zum anderen füllen Weiterbildungen Lücken im Lebenslauf, die von Arbeitgeber nicht gern gesehen werden. Sollte es für eine Weiterbildung keine Unterstützung geben, kann man sich auch selbst und auf eigene Kosten an Abendschulen oder Fernschulen anmelden. Viele Fernschulen beispielsweise geben Arbeitslosen einen Sonderrabatt. Manchmal kann man mit diesen Fernschulen auch noch andere Vergünstigungen aushandeln. Auch wenn man sich bewirbt, sollte man schauen, dass man die Zeit bis zu einer Zusage sinnvoll nutzt und immer wieder nach Möglichkeiten sucht, sich ein wenig Berufserfahrung oder Weiterbildung anzueignen. Dies gilt auch ganz besonders für Schulabgänger, die keine Lehrstelle gefunden haben. Diese haben in manchen Firmen zusätzlich die Möglichkeit, ein langfristiges Praktikum zu absolvieren und so für einen gewissen Zeitraum in den gewünschten Beruf hineinzuschauen.