Geldanlagen

08. November 2009

Geldanlagen sind Investitionen von Geldbeträgen, mit dem Ziel, einen Wertzuwachs oder einen Ertrag zu erwirtschaften bzw. mindestens den realen Wert zu erhalten. Die notwendigen Gelder für eine Geldanlage werden durch das Sparen bereitgestellt. Nicht als Geldanlage werden Güter bezeichnet, die zum Ge- oder Verbrauch erworben wurden. Typische Geldanlagen sind das Bargeld in eigener Verwaltung, Sichteinlagen, Tagesgeld, Spareinlagen wie Sparbücher, Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Fonds, Aktienfonds, Immobilien, Gold, Schuldscheine, Pfandbriefe, Kapitallebensversicherungen und Hedgefonds. Eigentlich fällt das Sparen von täglich verfügbarem Geld auf Girokonten nicht unter die Geldanlagen. Hierbei fällt kein Zinsertrag an und es kann bei positiven Inflationsraten sogar ein Kaufkraftverlust entstehen. Jedoch gibt es zwischenzeitlich auch einige Kreditinstitute, die ein Girokonto mit Guthabenzinsen anbieten. Spareinlagen sind meist einfache Sparkonten, bei denen es keine besonderen Vereinbarungen zwischen dem Kreditinstitut und dem Kunden gibt. In der Regel liegt die Verzinsung hierbei zwischen 0,5 und 2 Prozent und der Kunde kann recht flexibel über sein Guthaben verfügen. Allerdings kann er pro Monat nur bis zu 2.000 Euro von seinem Konto abheben. Will er höhere Beträge abheben, muss er teils drei Monate vorher kündigen. Hält der Kunde die Kündigungsfrist nicht ein, muss er mit einem geringfügigen Zinsabzug rechnen. Geld auf ein Sparbuch kann man problemlos bar einzahlen oder auch über das Girokonto überweisen. Allerdings wird das Geld meist nur in bar ausgezahlt und nicht dem Girokonto gutgeschrieben. Es gibt auch Spareinlagen mit einer Kündigungsfrist über drei Monate, bei denen der Zinssatz für die Spareinalgen wesentlich höher ist. Hierbei betragen die Kündigungsfristen zwischen einem und vier Jahren.

 [Geld]

Kostenlose Girokonten

28. März 2008

Die Inflationsrate in der Bundesrepublik Deutschland hat nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden die Marke von drei Prozent erreicht. Dies wurde heute auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben.
Angesichts dieser drastischen Beschleunigung der Teuerungsrate stellen sich viele Verbraucher die Frage, wie sie den Kaufkraftverlust kompensieren können. Eine Möglichkeit dazu, die vielen offen steht aber kaum genutzt wird, stellt das Girokonto dar. Viele Banken verlangen von ihren Kunden nach wie vor sehr hohe Gebühren für die Unterhaltung von privaten Konten.
Wer sparen will, der sieht sich nach einem günstigeren Anbieter um. Insbesondere Direktbanken stellen ihren Kunden oft deutlich vergünstigte oder sogar komplett kostenlose Konten zur Verfügung, die mit allem Notwendigen, wie EC-Karte, ausgestattet sind. So lassen sich allein durch die laufenden Gebühren fünfzig bis sechzig Euro im Jahr sparen.
Doch nicht nur da sind die Kreditinstitute ohne Filialnetz gegenüber den traditionellen Filialbanken im Vorteil: Auch die Kosten für andere Leistungen in Verbindung mit dem Girokonto gestalten sich oft deutlich verbraucherfreundlicher. So fallen für einen in Anspruch genommenen Dispositionskredit nicht selten nur halb so viele Sollzinsen an wie bei einem teuren Anbieter. Wer seinen Überziehungsrahmen regelmäßig nutzt, der kann so sehr viel Geld sparen. Auch stellen viele Banken nicht nur ein kostenloses Girokonto bereit, sondern zusätzlich noch eine gänzlich gebührenfreie Kreditkarte von VISA oder Mastercard. So kann noch mehr gespart werden.
Aufsummiert ergeben die Sparpotenziale bei Grundgebühr, Überziehungsspesen und Kreditkarte leicht einige Hundert Euro im Jahr. So können Preissteigerungen anderer Güter komfortabel ausgeglichen werden, was bei einer Inflationsrate von über drei Prozent auch anzuraten ist.
Um sich einen Überblick über die Konditionen der verschiedenen Banken am Markt zu verschaffen, können an einem Wechsel der Bank interessierte Kunden einen Vergleich der Geldhäuser im Internet auf unzähligen einschlägigen Auftritten vornehmen. Dabei sollte nicht ausschließlich auf die preislichen Bedingungen geachtet werden, sondern auch auf die von dem Kreditinstitut angebotenen Serviceleistungen. Ist ein guter Anbieter gefunden, steht dem Geldsparen nichts mehr im Wege.

 [Geld, Sport]

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