Es gibt im Internet viele Shops und auch eine Menge Marktplätze für eine Vielzahl an unterschiedlichsten Sachen. Warum dem so ist, ist schnell erklärt. Da das Internet auf der ganzen Welt – einige im Mittelalter verharrende Staaten einmal ausgenommen – aufzurufen ist und die Logistik weltweit – ein paar Staaten wiederum ausgenommen – aktiv ist, ist es ein Leichtes, verhältnismäßig viele potentielle Kunden anzusprechen.

Das hat auch zur Folge, dass man im Internet viele Spezialisierungen und kleine Shops finden kann, die ihr Glück mit ausgefallenen Produkten versuchen, welche in einer Stadt vermutlich keine Überlebenschance hätten, da sich eben nur eine gewisse Anzahl an Menschen für die speziellen Produkte interessieren. Im Internet können sie auf Grund der geringen Kosten natürlich bestehen.

Damit allerdings das Internet in seiner jetzigen Form bestehen kann und eine gewisse Funktionalität – „gewiss“ ist hier eine Untertreibung“ – gewährleistet werden kann, bedarf es Verknüpfungen, welche die Internetseiten untereinander Verbinden. So können Seiten mit gleichem, sinnverwandtem oder kohärentem Inhalt verbunden werden, was den Informationsfluss gewährleistet. Hier kommt auch schon Linklift als Marktplatz für diese Verknüpfungen ins Spiel.
Firmen suchen unentwegt nach Möglichkeiten, ihre eigene Seite mit anderen Websites – am besten natürlich stark frequentierte – zu verknüpfen. So tragen sie Sorge, dass ständig neue potentielle Kunden ihre Seite aufrufen. Früher war es mit einem großen Aufwand verbunden, Partner zu finden, welche gegen eine Entlohnung den Webspace zur Verfügung stellen. Heute und mit der Hilfe von Linklift sieht das anders aus. Hier muss man sich nur mehr anmelden, das hauseigene Skript einbinden und auf die erste Schätzung der monatlichen Zahlung warten. Diese setzt sich bei Linklift aus unterschiedlichen Faktoren zusammen. Es werden vor allem die Aktualität und die Qualität der Texte bewertet.

Wer im Vorfeld bereits wissen möchte, mit welchem Betrag er rechnen kann, der kann den Preiskalkulator verwenden. Hier bekommt man genau Wertangaben bezüglich der eigenen Homepage.

 [Internet]

Familienspiele

14. Juli 2010

Gesellschafts- und Familienspiele erfreuen sich schon seit langem große Beliebtheit. Schon im Mittelalter und sogar in der Antike vetrieb man sich bei gesellschaftlichen Anlässen gerne die Zeit mit gemeinschaftlichen Spielen. Einige dieser Spiele sind auch heute noch bekannt, wie z.B. „Blinde Kuh“ oder „Fangen“ – nur gelten sie heute eher als Kinderspiele. Einige Spieleklassiker blicken schon auf eine Jahrtausend-alter Tradition zurück und haben auch heute noch nichts an ihrer Faszination verloren. Schach ist darunter wohl eines der ältesten und angesehensten Spiele dieser Art. Das gemeinschaftliche Spielen in der Familie ist heutzutage beliebter denn je. Das ist nicht überraschend, denn Familienspiele machen nicht nur Spaß, sie stärken auch das soziale Gefüge innerhalb der Familie. Eines der beliebtesten Familienspiele ist „Mensch ärgere dich nicht“. Die Regeln des Spiels sind sehr simpel gehalten, so dass schon kleine Kinder mitspielen können. Trotzdem ist das Spiel, nicht zuletzt wegen seines hohen Glücksfaktors bis zum letzten Spielzug ungemein spannend. Eines der beliebtesten Familienspiele für Kinder ab 10 Jahren ist Monoply. Es wurde in den 1930er Jahren entwickelt und mauserte sich allmählich zum meistverkauften Spiel aller Zeiten. Bei Monoply geht es darum, ein Immobilien-Imperium aufzubauen. Glück spielt dabei eine große Rolle, aber vielmehr noch strategisches denken, Taktik und Verhandlungsgeschick. Ein moderner Klassiker unter den Familienspielen ist das Spiel „Die Siedler von Catan“. Nachdem ist 1995 auf den Markt kam, wurde es umgehend zum Kassenschlager und ist inzwischen in über 40 Ländern in 20 Sprachen erschienen. Die „Siedler von Catan“ ist ein Strategiespiel, bei dem es darum geht ein Dorf aufzubauen. Ein Schwerpunkt liegt dabei in der Simulation wirtschaftlicher Vorgänge. Das Faszinierende an den Siedlern ist, dass das Spiel so vielfältig ist. Man muss Strategien ausbaldovern, verhandeln, Kooperationen schließen aber auch das Glück spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ebenfalls in jeden spielfreudigen Haushalt gehört eine Spielesammlung. Familienspielsammlungen enthalten alle bekannten Klassiker wie Malefiz, Halma, Dame oder Mühle und sind damit eine Grundlage für viele unterhaltsame Familienspiel-Abende.

 [Freizeit]

Die Geschichte des Allgäus reicht bis 7000 Jahre vor Christus zurück. Im Kleinwalsertal wurde durch Fundstücke nachgewiesen, dass zu dieser Zeit bereits Steinzeitmenschen im Allgäu lebten. Danach folgten etwa 1200 vor Christus die Illyrer, als erstes Volk das namentlich benannt werden kann. Auch durch Römer und Kelten, sowie durch Alemannen und Sueben besiedelten in der Frühgeschichte das Gebiet des heutigen Allgäus. Im Mittelalter, und zwar im Jahre 817, wurde das Allgäu erstmals urkundlich unter dem Namen „Albigaue“ erwähnt. Bis zum Tod des letzten Staufen im Jahr 1268 wurde das Gebiet von den Staufen und den Welfen beherrscht. Danach wurde es durch den Augsburger Bischoff territorial zersplittert. Der im Kemptener Land um 1525 herrschende Bauernkrieg wurde mit einer schriftlichen Festsetzung der Rechte beendet. In den Jahren 1618 – 1648 herrschte der dreißigjährige Krieg und hinterließ auch im Allgäu Zerstörung und Elend. Bis zum zweiten Weltkrieg hatte das Gebiet einiges zu ertragen. Erst wurde das Allgäu in den Jahren 1701 – 1714 durch den Spanischen Erbfolgekrieg verwüstet und dann zog 1796 die französische Revolutionsarmee ein. Durch Napoleons Neugliederung von 1803 – 1810 kehrte langsam Ruhe ein. Die während des zweiten Weltkrieges, im Jahre 1943, durch die Nationalsozalisten gestört wurde, als sie in Durach die Außenstelle des Konzentrationslagers Dachau einrichteten. Ziemlich am Ende des Krieges besetzen 1945 amerikanisch und französische Truppen das Gebiet.

 [Reisen und Urlaub]

Heute handelt es sich bei der Strumpfhose um einen klassischen Alltagsgegenstand, der in Verbindung mit den verschiedensten Outfits getragen wird. Die Ursprünge dieses Stückes liegen jedoch einige Jahrzehnte zurück. Wenn man heute eine Strumpfhose kaufen möchte, erinnert man sich kaum an die bekannte Modemacherin Mary Quant, die die Geburtsstunde dieses Kleidungsstückes einleitete. Quant entwickelte sich zur Pionierin außergewöhnlicher Damenmode und machte neben der Strumpfhose den Minirock in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt. Aufgrund der wachsenden Popularität des Minirocks entwickelte Mary Quant eine Strumpfhose, die aus feinem Nylon bestand und ideal zum kurzen Outfit passte. Für Frauen bedeutete das neue Modell nicht nur eine wesentlich höhere Bequemlichkeit, sondern auch einen überragenden Tragekomfort.

Die Ursprünge der eigentlichen Strumpfhose liegen jedoch wesentlich weiter zurück. Man vermutet, dass sie in der Geschichte überwiegend von Männern getragen wurden. Bereits 1928 setzte sich die heute bekannte lange Unterhose durch, die sich als eine Strumpfhose für Männer präsentierte. Während des Mittelalters trugen Frauen und Männer die gleiche Kleidung. Die weiten Gewände bestanden aus Baumwolle oder Leinen. Als die Röcke der Männer immer kürzer wurden, entstanden Beinlinge, die mit der heutigen Strumpfhose deutliche Gemeinsamkeiten aufweisen. Noch im Mittelalter entstanden die ersten gestrickten Strumpfhosen. Im 17. Jahrhundert galten schließlich die sogenannten Pluderhosen als schick. Durch sie wurden Strümpfe von der einfachen Unterwäsche getrennt.

 [Kleidung]

Das Schröpfen ist eines der ältesten Therapieverfahren, das es in Europa gibt. Schon im Mittelalter und der Antike verwendete man Schröpfgläser, um damit Beschwerden zu lindern. Man unterscheidet zwei Arten, wie Schröpfgläser angewendet werden können. Beim blutigen Schröpfen wird die Haut leicht angesetzt, ehe das Glas auf die Haut gesetzt wird. Durch den entstehenden Unterdruck wird das Blut aus der Haut gezogen. Das Gegenstück zu dieser Art zu schröpfen ist das so genannte trockene Schröpfen. Es funktioniert auf dieselbe Weise, allerdings wird die Haut vor dem Aufsetzen der Schröpfgläser nicht verletzt. Das Schröpfen basiert auf dem Prinzip des Unterdrucks. Die Luft in den Gläsern wird erhitzt. Sofort danach wird das Glas auf die Haut gesetzt. Da die Luft sich zusammenzieht, wenn sie sich abkühlt, zieht sie die Haut in das Glas hinein. Dadurch soll unter anderem die Durchblutung gefördert werden. Gerade in der chinesischen Heilkunde werden Schröpfgläser aber auch verwendet, um böse Geister auszusaugen, die nach der traditionellen Auffassung für den schlechten Gesundheitszustand des Patienten verantwortlich sind.

Heute geht man eher davon aus, dass die Schröpfgläser Reflexzonen reizen, die dann auf das Immunsystem und die inneren Organe einen positiven Einfluss haben. Der Erfolg der Schröpfgläser ist dabei unbestritten. Diese Form der Therapie wird heute zum Beispiel angewendet, um Migräne zu lindern. Aber auch bei Atemwegserkrankungen, Rheuma, Bluthochdruck und Gelbsucht wird das Schröpfen heute noch angewendet. Auch die klassische Medizin bedient sich heutzutage der Schröpfgläser. Vor allem die geringen Kosten der Anwendung und der hohe hygienische Standard sprechen hier für eine Therapie. Durch den Vorgang des Schröpfens können an der Stelle der Schröpfgläser Hämatome, also blaue Flecken, entstehen, die aber nach ein paar Tagen wieder verschwinden. Bei Hautkrankheiten oder schweren Blutkrankheiten sollte man allerdings lieber auf das Schröpfen verzichten. Der Einsatz der Schröpfgläser könnte hier schwächend wirken oder die erkrankten Hautstellen zusätzlich strapazieren.

 [Gesundheit]

Winter

25. November 2009

Winter. Ob die Autoreifen noch gut sind? Habe ich alle Weihnachtsgeschenke? Ist ja echt dreckig kalt und nass wieder. Sollte ich im Internet Heizkosten vergleichen oder lieber Glühwein beim OBI kaufen? Ist da gerade im Spontankauf-Angebot. Jedes Jahr die gleichen Fragen. Vergessen sind die Abende auf der Terrasse, hamburgeressend. Bei 30°C im Quickup-Pool dümpeln oder ventilatorausrichtend und schwitzenderweise auf dem Bürostuhl verbringend. Sind auch die Tage und Abende in Xanten, Herzogenrath, Paderborn und Ulm vergessen? Gauklern zuschauenderweyse und Met trinkend. Den Ritter bewundernd, die Schankmaid beglotzend. Feuerstein und Zunder, Lagerfeuer, das Nebelhorn geht rum: Alles vergessen? Nein! Für mich nicht. Die Saison geht, der nächste Mittelaltermarkt kommt: Aber ganz bestimmt! Und das hält einen doch wieder auf Trab… Wollte ich mir nicht noch ein paar neue Armschienen kaufen? Zunder ist auch alle… Und der Jagdköcher, den habe ich mir schon lange gewünscht. Gut, das bald Weihnachten ist! Ich mache mir dann mal einen Glühmet. Für Dich auch einen? Klar, mach ich. Skol! Für Helga!

 [Geschenkideen]

Bronzeschmuck

17. November 2009

Die erste Bronzeverhüttung kommt nachweislich aus dem vorderasiatischem Raum, ca 3500 v.Chr. Damit wurden die bisherigen Werkzeuge und sonstigen Gerätschaften aus Stein oder Kupfer weitestgehend verdrängt.
Bronze ist eine Legierung aus Kupfer und Zinn, und damit zäher und widerstandsfähiger als Kupfer. Die Schmelztemperatur von unter 1000°C kann, mit etwas Luftzufuhr über einen Blasebalg, leicht in einem normalem Holzkohlefeuer erreicht werden.

Im europäischen Raum gilt besonders das heutige italienische Brindisi als Bronze-Hochburg der Antike. Daher leitet sich auch der heute geläufige Begriff “Bronze” ab, die Stadt hiess damals “Brundisium”.
Durch die, im Vergleich zu Gold und Silber, einfache Beschaffung der Grundmetalle, leichte Herstellung und gleichzeitig hochwertige Anmut von Bronze, gab es schnell etliche Anwendungsmöglichkeiten:
Glocken wurden schon seit der Antike, hinein bis ins späte Mittelalter, aus Bronze hergestellt. Denkmäler und Skulpturen konnten einfach im Gussverfahren hergestellt werden.
Und natürlich, Bronzeschmuck: auch heute noch eine beliebte Alternative zu Gold, Silber und Platin. Schliesslich sind Bronzemedallien auch aktuell noch im Sport eine begehrte Auszeichnung.
Durch das flexible Herstellungsverfahren, über Knet- und Gusslegierungen, können sehr detaillierte, fein gearbeitete und hochwertige Schmuckstücke hergestellt werden.

Dabei ist das Spektrum über Ringe, Medaillen, Intarsien, Anhänger und Armreife sehr weit gesät. Von keltischen Symbolen, über Wikingerschmuck, germanischem Ritenschmuck und moderner Kunst:
Bronzeschmuck ist auch heute noch, wie seit dem frühestem Mittelalter, ein schönes Geschenk für die geliebte Maid aber auch für den gestandenen Ritter.

 [Geschenkideen]

Trinkhörner

10. November 2009

Als Trinkhorn bezeichnet man ein Tringefäß, welches aus den Hörnern von Tieren hergestellt werden. Dazu zählten im frühen Mittelalter in erster Linie Huftiere wie Hirsche, aber auch die Stoßzähne von Narwalen und Nashörnern wurden für diesem Zweck verwendet, soweit vorhanden. Später, nach dem Aufkommen der Landwirtschaft und der Nutztierhaltung wurden vermehrt Kuh- und Rinderhörner verwendet. Horn hatte schon immer den Vorteil, das es feiner zu bearbeiten, widerstandsfähiger und natürlich wasserfester ist, als z.B. Holz.

Auch aus der Kultur der Wikinger ist das Trinkhorn wohl bekannt, überliefert als Gefäß aus “dem krummen Holz des Schädels” (“Sterbelied”, Ragnar Lødbrok).

Aufwendig verziert, mit Einlagen aus Bronze, Silber oder Gold diente es in vielen Regionen als besonderes Trinkgefäß für Rituale oder beim Empfang eines besonderen Besuches.
Auch Nachbildungen kompletter Hörner aus Glas und Edelmetallen waren später in der Renaissance sehr beliebt und ein echtes Statussymbol.

Auch heute noch sieht man auf dem Mittelaltermarkt den einen oder anderen Wikinger mit einem Trinkhorn am Gürtel herumspazieren. Dabei ist es bis heute nicht wirklich sicher, ob Trinkhörner an Lederhaltern mitgenommen wurden, oder ob diese doch eher immer im Haushalt verblieben. Allerdings gibt es dann doch wieder einige Ausgrabungen, bei denen (verwitterte) Lederstücke gefunden wurden, aus deren Form man mit ein bisschen Garn vortreffliche Gürtelhalter für Trinkhörner herstellen könnte…
…wie dem auch sei, lebensmittelecht lackiert und mit Lederhalter habe ich mein Trinkhorn immer gerne im Lager auf dem Mittelaltermarkt dabei. Damit schmeckt das Met einfach besser. Skol, ihr Wikinger, möge Thor immer mit euch sein!

 [Freizeit]

Informationen über Wahrsager

03. November 2009

Das Wahrsagen abwertend als Wahrsagerei bezeichnet, beschäftigt sich mit der Fähigkeit von Menschen, welche in der Lage sind die Zukunft zu vorher zu sagen. Ein Wahrsager bzw. eine Wahrsagerin benutzt gewisse mystische Hilfsmittel für die Zukunftsvorhersage. Beliebte Hilfsmittel sind Pendel, Karten, Glaskugel oder Kaffeesatz lesen. Andere Wahrsager lesen aus der Handfläche des Ratsuchenden gewisse Dinge hervor. Kenntnisse aus der Astrologie und Numerologie fließen beim Wahrsagen ebenso mitein wie das Kartenlegen oder allgemeine Horoskope.

Im Mittelalter waren Menschen, die die Kunst des Wahrsagens beherrschten, nicht gerne gesehen. Diese wurden als Hexen und Scharlatane bezeichnet und sehr oft am Scheiterhaufen verbrannt.

Mittlerweile hat sich das Gesellschaftsbild eines Wahrsagers geändert. Heutzutage sind Wahrsager sehr beliebt und werden von allen Gesellschaftsschichten gerne kontaktiert. Natürlich gibt es auch zahlreiche Kritiker. Vorallem dann wenn ein Ereignis bzw. eine Zukunftsprognose einmal nicht eintrifft. Aber nichts desto trotz ist das Wahrsagen sehr beliebt und es hat sich zu einer modernen Form der Lebensberatung entwickelt. Wissenschaftlich gesehen, gibt es für die Wahrsagerei keine konkreten Beweise. Trotzdem glauben viele Menschen an die medialen und hellseherischen Fähigkeiten der Wahrsager. Die großen Kirchen lehnen Wahrsagerei als Aberglaube ab, aber in einer zunehmend freier denkenden Gesellschaft findet sie heute ihren Platz. Da sich die Techniken im Grunde zwar nicht sehr verändert haben, der Ratsuchende aber nicht mehr heimlich zu einem Wahrsager gehen muss, hat es der Wahrsager von heute deutlich leichter, seinen Stellenwert in der Gesellschaft zu behaupten.

 [Freizeit]

Holzdielen – die kannte man schon im Mittelalter. Sie hielten zunächst in den besser gestellten Haushalten Einzug und bei den Monarchen in ihren Palästen, später verfügte auch der einfach Mann über Holzdielen in seinem Haus. Ab diesem Zeitpunkt musste es bei den Monarchen natürlich ein besserer Bodenbelag werden. Deren Holzdielen wurden ab dem 16. Jahrhundert dann letztlich auch mit edleren Hölzern verziert. – Das Parkett entstand. Seine Blütezeit hatte das Parkett dann später im 17. und im 18. Jahrhundert. Die einfachen Holzdielen jedoch blieben lange Zeit noch der Bodenbelag des kleinen Mannes.

In den Palästen hingegen wurde zum Beispiel das inzwischen entwickelte Tafelpaket und die kunstvollen Intarsienböden mit ihren wunderschönen Ornamenten und der Möglichkeit damit auch gegenständliche Bilder und Szenen darzustellen. Heute ein Klassiker ist das Stabparkett. Grund dafür ist die individuelle Einsetzbarkeit von Stabparkett. Die verschiedensten Wohnideen lassen sich damit umsetzen.

Stabparkett besteht dabei aus einzelnen Holzstücken, wobei die so genannten Parkettstäben etwa 22 mm stark sind. Des Weiteren verfügen sie über eine Breite von 4 cm bis 8 cm und haben eine Länge zwischen 25 cm bis 100 cm. Die üblichen Herstellungsvarianten bewegen sich auch in diesem Bereich. Die vielfach verbreiteten Fischgrät-, Würfel- und Flechtmuster können dabei mit Stabparkett leicht gelegt werden, ebenso der so genannte Schiffsbodenverband. Hierbei werden die Parkettstäbe stoßversetzt parallel angeordnet.

Die Holzarten, die man allgemein für Parkett verwendet, sind heute unterschiedlicher Herkunft. Es handelt sich dabei sowohl um Laub- als auch um Nadelbäume. Verwendung findet dabei sowohl einheimisches, als auch exotische Holzarten. Beim Parkett ist es dabei so, dass innerhalb der einzelnen Holzarten auch noch verschiedene Sortierungen existieren, wie „Natur”, „Gestreift” und „Rustikal”.

 [Haus und Garten]

Seite 1 von 212