Mit den Versicherungen ist es wie mit den meisten Dingen um uns herum: Es herrscht ein absolutes Überangebot. Wohnriester, private Krankenversicherung, Hausratsversicherung, Sterbegeldversicherung und vieles mehr – welche Versicherung braucht man eigentlich wirklich, und auf welche kann man getrost verzichten? Leider lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten, denn der Bedarf an Versicherungen hängt von unseren eigenen Lebensumständen ab. Ein gut verdienender Single mit Traumwohnung und Gemäldesammlung, der mindestens dreimal im Jahr in Urlaub fliegt wird andere Versicherungen brauchen als ein kleiner Angestellter, verheiratet mit 3 Kindern und einem gebrauchten Kleinwagen. Da uns die Versicherungsgesellschaften aber immer mehr Versicherungen anbieten und verkaufen möchten, sollten wir in regelmäßigen Abständen unsere Versicherungen überprüfen, d.h. nachsehen, ob wir vielleicht neue Versicherungen brauchen oder andere kündigen können, da sie überflüssig geworden sind. Informieren Sie sich auch immer genau, in welchen Fällen die Versicherung haftet. Denn oftmals haben wir Versicherungen, die sich überlappen, d.h. im Ernstfall sind wir sogar mehrfach abgesichert, zahlen wird jedoch immer nur eine Versicherung, und das auch leider nicht immer. Auch die Konditionen Ihrer Versicherung sollten Sie öfters mit anderen Angeboten vergleichen. Ist das Preis-Leistungsverhältnis noch angemessen oder werden solche Versicherungen inzwischen weitaus günstiger angeboten? Wer hier informiert zu seinem Versicherungsgeber geht, der kann bestimmt etwas am Preis seiner Versicherung machen. Gerade wer schon lange bei ein und derselben Versicherung ist kann durch ein bisschen Handeln mit Sicherheit einige Euro einsparen. Geben Sie also nicht überflüssigerweise Geld für überteuerte Versicherungen aus, sondern behalten Sie den Versicherungsmarkt im Auge und sprechen Sie mit Ihrem Versicherer, wenn Ihre Versicherung nicht mehr zeitgemäß ist.

 [Versicherungen]

Thema: Veneers

14. Dezember 2009

Fast jeder Zahnpatient benötigt irgendwann einen Zahnersatz. Zähne können durch Karies oder Wurzelerkrankungen teilweise zerstört werden und sind oft auch gar nicht mehr zu retten, so dass der erkrankte Zahn gezogen werden muss. Auch beim Sport und in der Freizeit kann man durch einen Golfschläger oder einen Tritt beim Fußball gleich eine ganze Zahnreihe einbüßen.

Wenn die Zähne nur oberflächlich beschädigt wurden oder durch eine Zahnkrankheit verfärbt sind, haben sich Veneers als moderner Zahnersatz etabliert. Häufig können Veneers auch zur Korrektur von Zahnfehlstellungen verwendet werden. Die dünnen Schalen aus Keramik übernehmen die Aufgabe der Verblendung der Zahnoberfläche und werden direkt auf den Zahn aufgeklebt. Der Vorteil von Veneers gegenüber von Zahnkronen ist, dass vom Zahn nur eine minimale Schicht abgeschliffen werden muss. Die gesunde Zahnsubstanz bleibt damit erhalten. Zum Aufsetzen einer Zahnkrone muss hingegen der komplette Zahn beschliffen werden.

Veneers werden hauptsächlich zur optischen Korrektur von Unregelmäßigkeiten im Frontzahn-Bereich verwendet. Die makellosen Zähne vieler Hollywood-Stars sind nur das Ergebnis perfekt angepasster Veneers. Die modernen Veneers sind besonders schonend, da nur wenig von der Zahnoberfläche abgetragen wird, fallen aber mit mindestens 500 Euro pro Veneer sehr teuer aus. Auch viele private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten hier nicht. Die Veneers werden nach der Vorarbeit in der Zahnarztpraxis von der Zahntechnik in Mainz angefertigt und vom Zahnarzt auf den vorbereiteten Zahn aufgetragen. Hierzu wird ein spezieller Klebstoff verwendet. Selbstverständlich benötigen Zähne mit Zahnschalen (Veneers) die gleiche Pflege wie natürliche Zähne und sollten mindestens zweimal täglich geputzt und zusätzlich mit einer Zahnseide gereinigt werden.

 [Gesundheit]

Wer sich mit dem Gedanken trägt, eine Riester-Rentenversicherung abzuschließen, sollte sich beeilen. Denn wenn man sich noch die vollen Zulagen für 2009 greifen will, bleibt nicht mehr viel Zeit.

Dass jeder deutsche Bürger private Altersvorsorge betreiben sollte, hat sich bereits herumgesprochen. Als kleinen Anreiz verteilt Vater Staat Geschenke in Form von Riester-Zulagen und steuerlicher Förderung für all jene, die noch bis Ende des Jahres ihren Riester-Vertrag unterschreiben.

Wer 4 Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens als Beitrag zahlt – es darf auch weniger sein – der erhält noch die volle Förderung für 2009. Das sind 154 Euro. Riestert der Ehepartner mit, sind es schon 308 Euro. Hinzu kommen Kinderzulage mit 185 oder 300 Euro (letzteres wird für Kinder gezahlt, die ab 2008 geboren wurden) sowie ein eventueller Berufseinsteigerbonus von 200 Euro.

Wer auf diese vorfristigen „Weihnachtsgeschenke“ nicht verzichten will, der sollte schnell einen Versicherungsvergleich kostenlos durchführen, um das günstigste Angebot herauszufinden, sich beraten zu lassen und den Vertrag zu unterschreiben.

Auch wer überlegt, eine Berufsunfähigkeitsversicherung, eine private Krankenversicherung oder Krankenzusatzversicherung abschließen, der sollte noch vor Jahresende sein Vorhaben in die Realität umsetzen, denn ab nächstem Jahr zahlt jeder höhere Beiträge. Das gilt für jeden Jahreswechsel, was in der Tatsache begründet ist, dass man für die Versicherung immer mit dem Ende des Kalenderjahres und nicht mit seinem eigentlichen Geburtstag ein Jahr älter wird.

 [Versicherungen]

Egal ob bei einem Kredit ohne Schufa oder bei jedweden Fragen zu Darlehen und Krediten, auf der Homepage von finanzinform.de sind sie immer gut beraten. Die Medien strotzen von Berichten über faule Kredite und Darlehen sowie Berichte über Banken und Geldinstitute, die ihre zahlenden und vertrauenswürdigen Kunden mit zu hohen Zinssätzen und unrentablen Krediten hintergehen. Immer unsicherer werden Kreditnehmer und scheuen sich davor ihren lokalen Banken zu sehr zu vertrauen. Um diesen Missstand zu beseitigen und wieder kundenfreundliche Kredite zu gewährleisten wurde die Seite finanzinform.de ins Leben gerufen Auf der Homepage von Finanzinform werden den Kunden nämlich zahlreiche Angebote rund um die Themen Kredite, Darlehen und private Krankenversicherungen geboten und das auf informativer und professioneller Ebene. Hier hat man die Möglichkeit Kredite online zu vergleichen und die rentabelsten und persönlich relevantesten Darlehen für die eigenen Ansprüche aus einer großen Zahl an Angeboten für sich selbst zu finden. Noch dazu befindet sich auf der Homepage ein Forum, auf dem man sich mit anderen Menschen austauschen kann, die sich auf auch der Suche nach einem Kredit befinden oder vielleicht sogar eben ein Darlehen aufgenommen haben. Auch rein informativ hat finanzinform.de eine Menge zu bieten. Zahlreiche Menüpunkte leiten die User zu informativen Texten von Spezialisten und erfahrenen Kreditnehmern, und so hat man die Möglichkeit sich über unklare Begriffe kundig zu machen. Termini wie Kredit ohne Schufa werden erörtert und erklärt. Die Homepage von Finanzinform punktet ganz besonders durch die breite Zielgruppe die sie ansprechen kann. Denn wo es sonst nötig war von einer Bank zur anderen zu laufen, um Angebote einzuholen, ist es nun dank finanzinform.de möglich sich diese Wege zu sparen und bequem von zu Hause aus und vor allem umfassend zu vergleichen. Werden auch sie einen Blick auf finanzinform.de und überzeugen sie sich von der breiten Informationsfülle und den ansprechenden Kreditsangeboten. Finanzinform.de macht es möglich.

 [Geld]

Die in Deutschland zum Jahreswechsel eingeführte Gesundheitsreform hat für den Versicherten der gesetzlichen, wie auch privaten Krankenversichernugen weitreichende Folgen. Neben einheitlichen Beitagssätzen bei den in Deutschland über 200 am Markt befindlichen gesetzlichen Krankenkassen und einer verstärkten Versicherungspflicht wurde bei den privaten Krankenkassen auch ein einheitlicher Basistarif für den Versicherten eingeführt. Doch was bedeutet dies im einzelnen für den Versicherten. Zunächst einmal ist ein schneller und objektiver Vergleich der gesetzlichen Krankenkassen durch den einheitlichen Beitragssatz erschwert. So kann der Versicherte zwar die Leistungen der Kassen miteinander vergleichen und somit zum Ziel kommen, welche Kasse für den bestehenden Beitrag die meisten Leistungen bietet, doch der Vergleich über die unterschiedlichen Beitragssätze ist passe. Hinzu kommen die in der Vergangenheit gesunkenen Leistungen im Krankheitsfall und die sich stets erhöhende Eigenbeteiligung des Versicherten in Form von Praxisgebür, oder der Zuzahlung zu Medikamenten. Wenn man jedoch einen Blick auf die private Krankenversicherung wagt, ergibt sich ein anderes Bild. Hier findet weiterhin ein Wettbewerb über die Beitragssätze statt. Durch Selbstbeteiligung und die Möglichkeit des Versicherten den Leistungskatalog individuell an seine Bedürfnisse anzupassen und somit den monatlichen Beitragssatz zu beeinflussen macht die Leistungen der privaten Krankenversicherung interessant. Doch auch hier ist ein Tarifvergleich nötig, da es unter den Anbietern erhebliche Unterschiede in den verschiedenen Leistungen gibt. Hilfe hierfür bietet das Portal von Private-Krankenversicherung.de. Hier findet man neben nützlichen Informationen zur privaten Krankenversicherung auch einen kostenlosen PKV Tarifrechner, der die Angebote der Versicherungen miteinander vergleicht und die Ergebnisse präsentiert. Zudem findet man ein Lexikon, dass Fachbegriffe des Versicherungswesens erklärt.

 [Versicherungen]

Die neue Gesundheitsreform (2007/2009) sollte die monatlichen Kosten für die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen stabilisieren, doch schon mit ihrer Einführung glänzte sie bereits mit einer Steigerung der Mitgliedsbeiträge. Der Einheitssatz wurde auf 15,5% für alle gesetzlichen Krankenkassen festgelegt, was das Mittel der bisherigen Monatssätze aller Kassen deutlich überschreitet. Auf diesen Satz hat man sich geeinigt, errechnet wurde allerdings ein Satz von 15,8% um den Gesundheitsfond zu sichern. Der Gesundheitsfonds soll damit künftig die Krankenkassen, mit einer erheblichen Anzahl an schwer kranken Mitgliedern stützen und darüber hinaus den Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen am Markt fördern. Doch die Kosten machen auch vor den Krankenkassen in 2009 nicht halt und so ist zu vermuten, dass der Einheitssatz von 15,5%, der ein Kompromiss war und dessen kalkulatorische Berechnungen aus dem Jahr 2008 zugrunde liegen, wird kaum ausreichend sein, die Kosten bzw. noch viel mehr die Kostensteigerungen für die gesetzlichen Krankenversicherungen zu decken. So wird erwartet, dass dem Fonds rund 440 Millionen Euro fehlen könnten. Das bedeutet im Klartext, am Jahresende 2009 werden die Mitglieder einiger Krankenkassen erstmals Nachzahlungsbescheide ihrer Krankenkassen erhalten. Das soll den Wettbewerb unter den Kassen fördern, denn es soll auch Krankenkassen geben, die Beiträge zurückerstatten. Na, dann schon mal viel Spass mit den hektischen Kassenwechslern, die das Personal dieser grosszügigen Krankenkassen mit zusätzlicher Verwaltung binden. Obwohl die Gesundheitsreform am 1. Januar 2009 ihre Rechtskraft erhalten soll, stehen Teile dieser Gesetzesinitiative derzeit wieder auf dem juristischen Prüfstand. So haben 29 Versicherungsträger eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht eingereicht, wegen möglicher Benachteiligungen, der die private Krankenversicherung aufgrund des Basistarifes ausgesetzt sein wird. Mit dem Basistarif soll ein erleichterter (Wieder-) Einstieg in die private Krankenversicherung ermöglicht werden und die Rechte der Versicherungsträger, ein Mitglied auch ablehnen zu können, beschnitten werden.

 [Versicherungen]

Angestellte, die ihr Leben als sogenannte Grenzgänger zwischen Deutschland und der Schweiz bestreiten, sollten verschiedene Punkte bedenken. Gesetze, welche einerorts gültig sind, können in einem anderen Fall anders aussehen. Um anfallende Kosten gering zu halten, sollte man aufmerksam vergleichen.
Dies gilt beispielsweise auch für die Frage der Krankenversicherung. Grenzgänger mit Schweizer Wohnort sind verpflichtet, einer dortigen Krankenversicherung beizutreten. Dies besagt das Krankenversicherungsgesetz (KVG) der Schweiz. Erwähnenswert ist auch, dass Schweizer ihre Krankenversicherung selber abwickeln müssen. In Unterscheidung zur deutschen Gesetzeslage, ist der Arbeitgeber nicht zum Versicherungsschutz verpflichtet. Es gibt keinen Zuschuss durch den Arbeitgeber.
Wer als Grenzgänger in Deutschland lebt, kann sich aber innerhalb von 3 Monaten von dieser Frist befreien lassen. Bestimmte Vorgaben müssen dafür jedoch erfüllt werden.
Die Frist beginnt ab dem ersten Tag des Beschäftigungsverhältnisses. Jeder in Deutschland lebende Arbeitnehmer hat dann drei Monate lang Zeit, eine Befreiung zu beantragen. Um sich befreien zu können, muss der Beweis eines gleichwertigen Versicherungsschutzes nachgewiesen werden können. Vorgegebene Grundleistungen müssen damit gedeckt werden können. Auch zu beachten ist, dass der Versicherungsschutz auf beide Länder anwendbar ist.
Es bieten sich verschiedene Alternativen für einen Grenzgänger an, bezogen auf den passenden Versicherungstarif. Er könnte einer gesetzlichen Versicherung beitreten, oder sich für eine private Krankenversicherung entscheiden. Ebenfalls denkbar ist der Abschluss einer anerkannten schweizer Krankenversicherung. Eine vierte Möglichkeit gibt es auch noch: Eine Krankenversicherung, die als Modell Mondial bezeichnet wird. Dies ist ein besonderer Versicherungsschutz, der gezielt auf die besonderen Erfordernisse der Grenzgänger abgestimmt wurde.
Empfehlenswert ist es immer, sich individuell beraten zu lassen. Auch die anderen bürokratischen Erledigungen sollte man als Grenzgänger in spe nicht erst auf den letzten Drücker erledigen. Nur so kann man sicher sein, dass man nie eine Frist vorbeistreichen lässt. Wenn der Grenzgänger dann die Versicherungsfrage geklärt hat, folgt noch der schriftliche Antrag auf Befreiung. Dieses Schriftstück muss dann noch an den jeweils verantwortlichen Kanton verschickt werden.

 [Versicherungen]

Es ist ein Klischee, dass so mancher Arzt den privat versicherten Patienten bevorzugt behandelt. So wird behauptet, dass Ärzte bei Privatpatienten sich auch gerne einmal auf eine Untersuchung einlassen, die sich bei einer Abrechnung über die gesetzliche Krankenversicherung mittlerweile als problematisch erweist. So mancher Arztbesucher mit einer privaten Krankenversicherung hat schon stolz darüber berichtet, dass er kaum einmal ein ärztliches Wartezimmer von innen zu Gesicht bekommen hat. Eine ganz so ausgeprägte Bevorzugung kann der privat versicherte Verfasser dieser Zeilen nicht bestätigen, aber auch hier haben sich Begebenheiten ereignet, die die Frage zulassen, ob die PKV nicht ein Grund für den Arzt gewesen sein konnte, die Wartezeiten etwas abzukürzen. Und ein solches Ereignis ist auch nicht ausschließlich nur ein Anlass der Freude in Zeiten eines stets prall gefüllten Terminkalenders. Er ist durchaus auch dazu geeignet, peinliche Situationen und Schuldgefühle gegenüber den anderen Patienten hervorzurufen. So erinnert sich der Autor an eine Hochbetagte Frau im Wartezimmer einer Gemeinschaftspraxis, die von zwei Ärzten geleitet worden ist, die offensichtlich schon einige Zeit vor dem privat versicherten Patienten Platz genommen hatte. Als der Privatversicherte in das Behandlungszimmer gerufen wurde, saß die ältere Frau noch immer im Wartezimmer. Unmittelbar nach der Untersuchung sollte von der anderen Ärztin aus der Gemeinschaftspraxis, eine weitere Untersuchung initiiert werden, doch der behandelnde Arzt bat den Patienten, nicht den Umweg über das Wartezimmer zu gehen, sondern gleich in das entsprechende zweite Behandlungszimmer einzutreten. Es lag nun an der zweiten Ärztin, die offensichtlich einem solidarischen Prinzip etwas emotionaler anhing, sich beim Patienten darüber auszulassen, wie ungerecht es sei, die alte Frau im Wartezimmer weiter ausharren zu lassen und stellte dem Patienten gegenüber die vorwurfsvolle Frage, wieso denn immer wieder einzelne Patienten ohne dringenden Notfall anderen Patienten vorgezogen würden. Es ist nicht bewiesen, dass diese peinliche Situation allein der privaten Krankenversicherung zuzuschreiben gewesen sein mag. Doch wer den Vertrag mit einer privaten Krankenversicherung abschließt, sollte darauf vorbereitet sein, ähnlichen Situationen zu begegnen. Nichtsdestotrotz bietet die private Krankenversicherung auch eine Vielzahl an Vorteilen, die die Momente, in denen ein Versicherter sich dem Vorwurf der mangelnden Solidarität ausgesetzt sieht, in jedem Falle aufwiegen.

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Die private Vollkrankenversicherung bietet neben der gesetzlichen Krankenversicherung ihren Versicherungsschutz gegen hohe Gesundheitskosten. Im Volksmund ist die private Vollkrankenversicherung eher unter dem Namen private Krankenversicherung bekannt.
In Deutschland ist es nur einem bestimmten Personenkreis überlassen sich selbst zu versichern. Beamte, Studenten, Freiberufler, Selbstständige, Künstler und Arbeitnehmer mit einem jährlichen Bruttoverdienst von mindestens 48.150 Euro können sich privat versichern.
Wobei Freiberufler, Selbstständige und Künstler keine andere Wahl als eine private Krankenversicherung haben.
Die Leistungen der privaten Krankenversicherung kann man sich dabei nach eigenem Ermessen zusammenstellen. So können volle Kostenübernahme bei Chefarztbehandlungen, Einzelzimmern bei Krankenhausaufenthalten, Zahnersatz, Therapien oder Alternative Heilverfahren gewährleistet werden. Wer Wert auf einen günstigen Beitrag legt und diese Möglichkeiten nur selten nutzt, der ist mit einer Selbstbeteiligung sehr gut beraten. Nur durch dieses verfahren kann die private Krankenversicherung ein optimales Preis- Leistungsverhältnis vorzeigen.
Ganz nach dem Motto, man zahlt was man kostet, geht es bei den Beitragshöhen. So steigen die Beiträge mit dem Alter an und jedes Familienmitglied muss seinen eigenen Beitrag entrichten. Der Beitrag richtet sich dabei nach Alter, Eintrittdatum in die Krankenversicherung,
Ein Austritt aus der privaten Krankenversicherung ist nur möglich, wenn das Einkommen nicht mehr reicht, um die private Krankenversicherung zu bezahlen und der Versicherungsnehmer unter 55 Jahre alt ist. Für alle anderen gibt es keinen Weg aus der privaten Krankenversicherung. Ein Wechsel sollte also von Anfang an gut bedacht sein.
Wichtig ist vor allem, dass Sie nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft, wie evtl. Kinderwünsche berücksichtigen. Bei den privaten Krankenversicherungen können Sie durch Vergleich der Beiträge wesentlich mehr einsparen gegenüber gesetzlichen Krankenversicherungen. Es gilt also sich so ausführlich wie möglich zu informieren um so das maximale, aber auch nur das benötigte aus seinem Tarif zu holen.

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Steht der Jahresurlaub vor der Tür, stellen sich viele Menschen auch die Frage, wie bin ich im Urlaub bei Krankheit oder Diebstahl abgesichert und welche Versicherung zahlt, wenn mein Reisegepäck verloren geht. Da die meisten abgeschlossenen Versicherungen nur innerhalb Deutschlands in Versicherungsfällen leisten, empfiehlt es sich, für den Urlaub eine spezielle Reiseversicherung abzuschließen.

Die Reiseversicherung gliedert sich in vier Unterversicherungen, die verschiedene Schadensfälle abdecken. Die meisten Urlauber verfügen über eine Reiserücktrittskostenversicherung. Zum größten Teil wird diese bei Buchung der Reise gleich über das Reisebüro mit abgeschlossen. Diese Versicherung tritt ein, wenn durch Krankheit, Todesfall, plötzliche Arbeitslosigkeit und dergleichen die Reise nicht angetreten werden kann. Die dann fälligen Stornogebühren gegenüber des Reiseveranstalters werden von der Reiserücktrittskostenversicherung ausgeglichen. Eine Reiserücktrittskostenversicherung kann man aber auch unabhängig vom Reisebüro abschließen.

Die zweite, oft gewählte Variante der Reiseversicherung ist die Reisekrankenversicherung. Diese ist vor allen Dingen sinnvoll, wenn man in einem Nicht-EU-Land Urlaub macht, denn da hört der Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung auf. Bei dieser Versicherung sind alle Krankheitskosten vor Ort abgesichert und dazu noch ein eventuell notwendiger Rücktransport in die Heimat. Der letztgenannte Fakt macht die Reisekrankenversicherung auch für Privatkrankenversicherte interessant, denn die Rückholungskosten übernimmt auch die private Krankenversicherung in der Regel nicht. Zu beachten ist allerdings, dass die Kosten für eine Behandlung erst einmal vor Ort bezahlt werden müssen und im Nachhinein dann von der Versicherung erstattet werden.

Die dritte Sparte der Reiseversicherung bildet die Reisegepäckversicherung. Diese Versicherung schützt vor finanziellen Schäden, sollte Ihr Gepäck verloren gehen. Das gilt für Hin- und Heimreise. Diese Versicherung ist wiederum empfehlenswert, wenn die Urlaubsreise außerhalb der EU stattfindet. Verfügt der Urlauber über eine Hausratversicherung, so werden Schäden am Reisegepäck oder Verlust des Reisegepäcks innerhalb der EU durch diese ersetzt.

Eine weitere Art der Reiseversicherung ist die Reiseunfallversicherung, die eintritt, wie der Name schon sagt, sollte der Reisende am Urlaubsort einen Unfall erleiden. Eine Reiseunfallversicherung bietet die gleichen Leistungen wie eine normale Unfallversicherung. Wer eine solche schon hat, benötigt keine Reiseunfallversicherung, weil man mit einer normalen Unfallversicherung in allen Lebenslagen abgesichert ist.

Die unterschiedlichen Arten können einzeln abgeschlossen oder miteinander kombiniert werden. Bevor man eine Reiseversicherung abschließt, sollte man überprüfen, ob das versicherte Risiko nicht eventuell schon über eine andere Versicherung abgedeckt ist.

 [Versicherungen]

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