Geht man von Fünen aus auf der Landkarte ein wenig weiter nach Norden, so landet der Finger schnell auf der Insel Samsö, die ebenfalls im Kattegat liegt. Mit einer Fläche von 112,06 km² ist sie vielleicht nicht eine der größten, wohl aber eine der geschichtsträchtigsten Inseln des Königreiches. Der Ballebjerg ist mit 64m die höchste Erhebung der Insel, die speziell bei Urlaubern mit ökologischem Anspruch sehr beliebt ist. Die Ferienhäuser Samsö teilen sich den Platz mit Wind-, Biogas- und Sonnenkraftanlagen, die die Insel energetisch weitgehend unabhängig machen und deren Erzeugnis sogar zu 40% exportiert werden kann. Auch Biobauern sind auf der Insel gern gesehen, ein großer Teil der agrartechnisch genutzten Fläche auf dem südlichen Teil der Insel wird für den biologisch kontrollierten Anbau verschiedenster Lebensmittel genutzt. Die Bevölkerung ist sowohl bei der Energiegewinnung als auch bei der biologischen Nutzung der Insel eingebunden und sind daher äußerst positiv eingestellt. Viele schmale Verbindungsstraßen zwischen einzelnen Dörfern sind nur für Wanderer, Reiter oder Radfahrer zu nutzen, die den einstigen Versammlungsstützpunkt der Wikinger jetzt in ihrem Urlaub Dänemark besuchen. Der noch heute sichtbare Kanhave Kanal an der schmalsten Stelle der Insel wurde von den Nordmännern gegraben, damit ihre flachen Schiffe denen mit größerem Tiefgang entkommen konnten und obendrein eine schnelle und einfache Möglichkeit zur Verlegung einzelner Schiffe sowie ganzer Flotten zu bieten. Schon in der Steinzeit besiedelt war die Insel mitten in der Ostsee stets ein geschichtlich wichtiger Punkt. Nach der Zeit der Wikinger wurde sie Krongut und häufig für die Geliebten der regierenden Könige oder Königinnen als Geschenk vergeben. Am Bekanntesten ist hier wohl die Gräfin von Samsö, die Tochter des königlichen Leibarztes, Sophie Amalie Moth. Die Geliebte von König Christian V wurde sogar von seiner Frau, Landgräfin Charlotte Amalie von Hessen – Kassel, offiziell als Mätresse anerkannt und geduldet.

 [Reisen und Urlaub]

Bronzeschmuck

17. November 2009

Die erste Bronzeverhüttung kommt nachweislich aus dem vorderasiatischem Raum, ca 3500 v.Chr. Damit wurden die bisherigen Werkzeuge und sonstigen Gerätschaften aus Stein oder Kupfer weitestgehend verdrängt.
Bronze ist eine Legierung aus Kupfer und Zinn, und damit zäher und widerstandsfähiger als Kupfer. Die Schmelztemperatur von unter 1000°C kann, mit etwas Luftzufuhr über einen Blasebalg, leicht in einem normalem Holzkohlefeuer erreicht werden.

Im europäischen Raum gilt besonders das heutige italienische Brindisi als Bronze-Hochburg der Antike. Daher leitet sich auch der heute geläufige Begriff “Bronze” ab, die Stadt hiess damals “Brundisium”.
Durch die, im Vergleich zu Gold und Silber, einfache Beschaffung der Grundmetalle, leichte Herstellung und gleichzeitig hochwertige Anmut von Bronze, gab es schnell etliche Anwendungsmöglichkeiten:
Glocken wurden schon seit der Antike, hinein bis ins späte Mittelalter, aus Bronze hergestellt. Denkmäler und Skulpturen konnten einfach im Gussverfahren hergestellt werden.
Und natürlich, Bronzeschmuck: auch heute noch eine beliebte Alternative zu Gold, Silber und Platin. Schliesslich sind Bronzemedallien auch aktuell noch im Sport eine begehrte Auszeichnung.
Durch das flexible Herstellungsverfahren, über Knet- und Gusslegierungen, können sehr detaillierte, fein gearbeitete und hochwertige Schmuckstücke hergestellt werden.

Dabei ist das Spektrum über Ringe, Medaillen, Intarsien, Anhänger und Armreife sehr weit gesät. Von keltischen Symbolen, über Wikingerschmuck, germanischem Ritenschmuck und moderner Kunst:
Bronzeschmuck ist auch heute noch, wie seit dem frühestem Mittelalter, ein schönes Geschenk für die geliebte Maid aber auch für den gestandenen Ritter.

 [Geschenkideen]

Trinkhörner

10. November 2009

Als Trinkhorn bezeichnet man ein Tringefäß, welches aus den Hörnern von Tieren hergestellt werden. Dazu zählten im frühen Mittelalter in erster Linie Huftiere wie Hirsche, aber auch die Stoßzähne von Narwalen und Nashörnern wurden für diesem Zweck verwendet, soweit vorhanden. Später, nach dem Aufkommen der Landwirtschaft und der Nutztierhaltung wurden vermehrt Kuh- und Rinderhörner verwendet. Horn hatte schon immer den Vorteil, das es feiner zu bearbeiten, widerstandsfähiger und natürlich wasserfester ist, als z.B. Holz.

Auch aus der Kultur der Wikinger ist das Trinkhorn wohl bekannt, überliefert als Gefäß aus “dem krummen Holz des Schädels” (“Sterbelied”, Ragnar Lødbrok).

Aufwendig verziert, mit Einlagen aus Bronze, Silber oder Gold diente es in vielen Regionen als besonderes Trinkgefäß für Rituale oder beim Empfang eines besonderen Besuches.
Auch Nachbildungen kompletter Hörner aus Glas und Edelmetallen waren später in der Renaissance sehr beliebt und ein echtes Statussymbol.

Auch heute noch sieht man auf dem Mittelaltermarkt den einen oder anderen Wikinger mit einem Trinkhorn am Gürtel herumspazieren. Dabei ist es bis heute nicht wirklich sicher, ob Trinkhörner an Lederhaltern mitgenommen wurden, oder ob diese doch eher immer im Haushalt verblieben. Allerdings gibt es dann doch wieder einige Ausgrabungen, bei denen (verwitterte) Lederstücke gefunden wurden, aus deren Form man mit ein bisschen Garn vortreffliche Gürtelhalter für Trinkhörner herstellen könnte…
…wie dem auch sei, lebensmittelecht lackiert und mit Lederhalter habe ich mein Trinkhorn immer gerne im Lager auf dem Mittelaltermarkt dabei. Damit schmeckt das Met einfach besser. Skol, ihr Wikinger, möge Thor immer mit euch sein!

 [Freizeit]

Die lang ersehnten Sommerferien haben endlich begonnen und so machen sich viele Familien wieder in den Urlaub. Auch in diesem Jahr geht es wieder an die See, in die Berge oder an andere Orte, die man gerne mal sehen und vor allem erleben möchte. In puncto Familienurlaub geht fast nichts über eine Reise nach Dänemark. Schon aus dem Aspekt des Geldsparens, das sich in diesem Jahr in Anbetracht der düsteren wirtschaftlichen Aussichten besonders empfiehlt, um nicht in finanzielle Bedrängnis zu geraten, sind Ferien in unserem Nachbarland sehr erstrebenswert. Aber in Dänemark Urlaub wegen des Sparens zu machen, wäre zu wenig, denn das Land der Wikinger hat so viel für Familien zu bieten, dass es eine Beleidigung wäre, diese nicht zu nennen. Da wären beispielsweise die Wasserfreunde. Wer gerne badet, was wohl die meisten Kinder und Erwachsenen tun, hat in Dänemark endlos lange Strände, an denen dies möglich ist. Der Vorteil: es ist genug Liegeplatz für alle da. Denn trotz seiner fantastischen Strände sind Dänemarks Strände keineswegs überfüllt. Selbstverständlich kommen auch Segler, Surfer, andere Wassersportler und Angler auf ihre Kosten. Naturfreunde können in Dänemark die Natur von ihrer besten Seite erleben. Auf Wanderungen und Radtouren kann man die häufig noch unberührte Natur Dänemarks entdecken und genießen. Vielerorts gibt es Museen und eine familienfreundliche Gastronomie. Auch andere Attraktionen wie Schwimmbäder lassen einen Dänemarkurlaub nie langweilig werden. Ein vielfältiges Angebot an großzügigen Ferienhäusern garantiert, dass man sich auch an regnerischen Tagen, an denen man lieber daheim bleibt, nicht auf die Füße tritt – also absolut familiengerecht.

 [Reisen und Urlaub]

Das Modeversandgeschäft existiert bereits seit frühem Gedenken. In altertümlichen Zeiten waren es die Wikinger zur See, fahrende Krämer und Karavanen zu Land, die wertvolle Ladung wie Gold und Gewürze aber eben auch Tuch und edle Stoffe, über weite, und oftmals sehr gefährliche Handelsrouten von einem Ort zum anderen beförderten. Später die Handelskoggen der Hanse und die Eltermänner auf dem Landweg, die durch die Verschiebung von Gütern, von einem Punkt des Erdballs zum anderen, ihr Auskommen bestritten. Und immer spielten dabei auch Kleidung oder Rohstoffe zur Bekleidungsproduktion eine wesentliche Rolle. Der erste, der wohl einen, als industriell zu betrachtenden Mode Versand betrieb, war wohl kein geringerer als der, aus Buttenheim in Bayern stammende Levi Strauss, der am 20. Mai 1873 sein Patent für eine neue Erfindung, die "Blue Jeans" anmeldete. Übrigens hießen diese damals noch "Waist Overalls", das Wort Jeans wurde erst seit den sechziger Jahren unseres Jahrhunderts, von der Baby Boomer Generation eingeführt. Das war dann auch so ungefähr die Zeit, in der hier in Deutschland der Modeversandhandel so richtig in Fahrt kam, Häuser wie Bader in Pforzheim, Otto in Hamburg oder der Heine Versand in Karlsruhe sind bis heute gefragte Adressen, für Herrenmode und Damenmode. So wie es in den Anfangszeiten doch noch etwas ungewohnt war, sich sein Wunschkleidungsstück im Katalog auszusuchen und dann daheim zu probieren, ob selbiges denn nun wirklich den persönlichen Anforderungen gerecht wird, ist es heute doch schon fast trendy, sich seine Mode aus dem Internet zu bestellen.

 [Kleidung]

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