Tagesgeldkonto wechseln?Schlagwörter: Angebote |
Neben den Direktbanken haben auch zunehmend die Filialbanken den Trend zur Anlage in Tagesgeld erkannt und zudem drängen verstärkt ausländische Anbieter mit entsprechenden Kontenmodellen auf den deutschen Markt – lohnt also der Bankenwechsel, wenn andere Anbieter attraktivere Tagesgeld-Konditionen versprechen?
Dieser Schritt sollte vorab gut geprüft werden, bei vielen neuen Angeboten steckt der Teufel nämlich im Detail, sprich den Konditionen. Die versprochenen Zinsen sollten so immer für den gesamten Anlagebetrag gelten und zudem nach Möglichkeit nicht zeitlich in ihrer Höhe begrenzt sein. Als optimales Auswahlkriterium hat es sich hier heraus gestellt, auf einen Anbieter zu setzen, welcher steigende Leitzinsen sofort an seine Kunden weiter gibt. Der Anlagebetrag an sich ist beim Tagesgeld zwar immer abgesichert, aber das Zinsniveau vom Geldmarkt abhängig, so dass Steigerungen möglichst zeitnah in Form der Zinshöhe sichtbar sein sollten. Die Ausschüttung des erwirtschafteten Zinsbetrages sollte zudem im optimalen Fall monatlich erfolgen, da so der Ertrag gleich wieder im Folgemonat verzinst werden kann. Die Ausschüttung ist hier zwar in jährlichen Abständen kaum noch üblich, aber auch die quartalsweise Variante stellt nicht mehr die zu bevorzugende Zinsausgabe dar.
Verbraucher müssen an dieser Stelle selbst entscheiden ob sie für attraktivere Neukundenangebote, welche aus Sicht der Konditionen meist begrenzt sind, eher den Bankenwechsel in regelmäßigen Abständen in Kauf nehmen um das volle Zinsniveau abzuschöpfen – oder auf eher langfristige und abgesicherte Konditionen setzen. Für eine kurzfristig angedachte Einlage kann den attraktiven Einsteigerkonditionen hier getrost vertraut werden, wer langfristig Tagesgeld anlegen möchte, konzentriert sich jedoch besser auf ein Kontenmodell welches eine garantierte Zinshöhe im mittleren Bereich bietet.