Tennisschläger

23. November 2009

Neben guten und griffigen Schuhen benötigen die Tennisspieler an Ausrüstung nur noch einen Tennisschläger, der ihnen das Hin- und Herspielen des Balles ermöglicht.

Die Tennisschläger werden oftmals auch als “Rackets” bezeichnet, die englische Bezeichnung für Schläger. Tennisschläger bestehen aus einem Rahmen, der Schlagfläche und einem Griff. Bis weit in die 1980er Jahre bestanden die Rahmen aus verschiedenen Holzsorten, erst danach setzten sich allmählich Metallschläger durch. Für die Spieler spielt vor allem die Rahmenstärke eine entscheidende Rolle: Je höher die Härte eingestellt ist, desto höher wird auch die Geschwindigkeit des geschlagenen Balls. Die offiziellen Turnierregeln schreiben bestimmte Maße für die Tennisschläger vor, die unbedingt eingehalten werden müssen, um eine mögliche Disqualifikation zu verhindern. Die Tennisschläger müssen eine Länge von 68 bis 73 cm aufweisen und sich im Gewichtraum von 280 bis 350 Gramm befinden. Für Kinder- und Jugendturniere gelten andere Maße.
Die Schlagflächen bestehen aus Saiten, die im Rahmen fest eingespannt sind und durch die Überkreuzung lauter kleine Quadrate bilden. Auch für die Saiten gelten genaue Vorschriften, die Einspannung ist ohne eine spezielle Maschine nicht zu schaffen.
Die Griffe sind fast immer mit einem Griffband umwickelt, der zusätzlichen Halt, vor allem wichtig bei verschwitzten Handflächen sichert.

Die große Vielzahl der Modelle sollte vor allem für Anfänger ein Grund sein, beim Kauf proffessionellen Rat in Anspruch zu nehmen. Körpergröße, Spielerfahrung und viele andere Kriterien sind beim Kauf zu beachten. Die verschiedenen Preiskategorien sind der Qualität der Schläger angepasst, auch hier müssen für Spielanfänger nicht gleich die teuersten Modelle gekauft werden, die Grundlagen des Tennisspiels sind mit jedem Schläger zu erlernen.


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