Vulkaninseln

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Wer vulkanische Inseln liebt, mit ihren schwarzen Stränden, der ganz besonderen Vegetation und ihrer geradezu magischen Ausstrahlung, der war sicher schon mal auf einer der sieben Liparischen Inseln. Sie liegen nördlich von Sizilien im Tyrrhenischen Meer und sind auch ein heißer Tipp für Segler, denn nicht umsonst wird diese Inselgruppe auch Äolische Inseln genannt, nach Aeolos, dem römischen Gott der Winde. Die Fläche der Inselgruppe beträgt etwa 115 Quadratkilometer. Die größten und meist bewohntesten sind Lipari, Salina und Vulcano, gefolgt von Panarea und Stromboli. Die Anreise auf diese Inselgruppe ist zwar kein Abenteuer mehr, aber mit einem simplen Charterflug ist sie nicht zu bewältigen. Wer nach Neapel fliegt, kann mit einem Tragflügelboot die Strecke von über 240 Kilometern in etwa 4 Stunden schaffen. Wer am späten Nachmittag erst in Neapel ankommt, dem bleibt nur die große Fähre, die auch Autos und Lastwagen mit auf die Reise nimmt. Hier fährt man abends um 21 Uhr aus dem Hafen von Neapel und erreicht nach ca. 9 Stunden die erste Insel – Stromboli, ein riesiger aktiver Vulkan, der an seinem Fuß 2 Dörfer beherbergt. Auf die anderen Inseln dauert es entsprechend länger. So kann die Tour auf die Lieblingsinsel schon mal bis zu 11 Stunden andauern. Wer die Möglichkeit hat nach Reggio di Calabria zu fliegen der kann mit einem Tragflügelboot in 2 Stunden auf einer der Inseln sein. Wenn man bis um die Mittagszeit in Palermo ankommt, findet sich auch hier eine schnelles Boot, das es in etwa 4 Stunden zu den Inseln schafft. Wer das nicht hinbekommt, muss eine Nacht in Palermo verbringen oder versuchen mit dem Zug nach Milazzo zu kommen, einem sizilianischen Hafenort, der den Liparischen Inseln direkt gegenüber liegt. Hier kann man es mit dem Tragflügelboot in maximal 60 Minuten schaffen und mit dem Schiff in etwa zwei Stunden. Wenn man aber auch hier erst am späten Nachmittag ankommt, hat man schon das Nachsehen und muss eine Nacht an der sizilianischen Küste verbringen, was sicher kein Nachteil ist, aber wer aus Deutschland heraus möglichst schnell und ohne Umwege auf eine echte Vulkan-Insel will, der muss schon auf die Kanaren fliegen. Die liegen zwar mehr als 1700 Kilometer weiter südlich, aber von Köln/Bonn, Düsseldorf oder München ist man in gut 4 Stunden zum Beispiel in Teneriffa – eine der faszinierendsten Eiländer vor der nördlichen Westküste Afrikas. Wer noch nie dort war und nicht weiß, wie man am Günstigsten dort hinkommt, dem hilft eine einfache Internetrecherche mit dem Suchbegriff „Reisen Teneriffa“. Und schon hat man nicht nur einen Überblick über Direkt-Flugverbindungen aus Deutschland heraus, sondern auch bei der Unterkunft-Suche sind hier kompetente Anbieter am Start. Vulkane sind zwar magisch aber nicht unerreichbar und schon gar nicht unbewohnbar – zumindest solange sie schlafen…