Wasserpfeifentabak

Was für Tabak wird in den beliebten orientalischen Wasserpfeifen geraucht? Wasserpfeifentabak unterschiedet sich stark von Zigaretten- oder Pfeifentabak. Der Wasserpfeifentabak kann nur in Wasserpfeifen geraucht werden. Für die nutzung als Zigaretten- oder Pfeifentabak eignet er sich nicht. Er ist deutlich feuchter und in vielen verschiedenen Geschmäckern erhältlich. Die Konsistenz ist klebrig und erscheint als festere, breiige Masse. Die Zusätze von Aromen wurden erst seit der europäischen Markteinführung populär. Der Feuchtegehalt mit 20-40% ist deutlich höher als Zigaretten- bzw. Pfeifentabak mit max. 5% Feuchte. Die Feuchte des Wasserpfeifentabaks besteht aus Melasse, Glycerin und Aromen. Der Tabak verbrennt nicht wie herkömmlicher Tabak, sondern die Feuchte wird durch die Wasserpfeife verdampft. Dieser Dampf ist durch die Wasserkühlung und Filterung der Wasserpfeife angenehm kühl. Dadurch, dass die Inhaltstoffe nur verdampft werden ensteht so gut wie kein Teer. Wasserpfeifentabak enthält Nikotin. Der Nikotingehalt variiert von Hersteller zu Hersteller. Die Hersteller stammen aus verschieden Teilen der Erde, wie z.B. Ägypten, Türkei, Jordanien, Indien, Deutschland. Es existieren ca. 30 Hersteller weltweit. Es werden fast ausschliesslich Verginia Tabake für die Verarbeitung verwendet. Seit einigen Jahren ist die Feuchte im Tabak deutlich reduziert worden. Dies ist auf die deutsche Tabakverordnung zurück zu führen. Der extra für den deutschen Markt produzierte Wasserpfeifentabak enthält seitdem wie alle Tabake einen Feuchtegehalt von maximal 5%. Um den Tabak wieder seine ursprüngliche Feuchte zu verleihen, sind bereits Tabakbefeuchter auf dem deutschen Markt erhältlich. Sie enthalten die Feuchte, die bei der Produktion für den deutschen Markt entzogen wurde.