Wechselstromzähler

Unter dem Begriff Wechselstromzähler versteht mancher einen Kasten, in dem sich ein Messgerät befindet, welches die verbrauchte Elektrizität erfasst. Der Wechselstromzähler misst die elektrische Energie in der so genannten Kilowattstunde (kWh). Der gewöhnliche Energiezähler welcher in den meisten deutschen Haushalten Platz findet, ist auf die Spannung von 230 V ausgelegt.

Für Stromkunden, die mehrere Tarife nutzen, gibt es auch so genannte Mehrtarifstromzähler. Diese erfassen meist zwei verschiedene Tarife, welche in der Regel von der jeweiligen Tageszeit abhängen und mit dem Stromlieferanten ausgemacht und vertraglich festgesetzt werden. Der Doppelstromzähler dient also der unkomplizierten Abrechnung mehrerer Tarife.

Seit einigen Jahren werden Endverbraucher nicht mehr mit klassischen Wechselstromzählern ausgestattet. Um Manipulationsversuchen entgegenzuwirken, wurde der elektronische Energiezähler konzipiert und entwickelt. Dieser dient jedoch nicht nur der Sicherheit, sondern ermöglicht auch die Fernauslesung, die direkt von den Stromlieferanten digital erfasst wird. Dieses Gerät beinhaltet keine mechanischen Bauteile, sondern einen Stromwandler, der die Erfassung der verbrauchten Energie tätigt. Auch das Ergebnis der Zählung wird digital auf einem Sisplay angezeigt.

Relativ kuriose Wechselstromzähler kann man in einigen Ländern sehen. Diese arbeiten nach dem Prepaid Prinzip. Diese Prepaymentzähler können durch Münzen aber auch Chipkarten aufgeladen werden. Solche Zähler die einem Münztelefon ähneln sind in Deutschland nur in Waschsalons einiger Mieträumlichkeiten anzutreffen. Das Prinzip gewährleistet den Stromanbietern eine gehobenes Maß an Sicherheit. Mit so einem Zähler, ist es für einen Kunden nahezu unmöglich, durch das nicht-bezahlen der Stromrechnung Schulden zu machen. Wie man also sehen kann, gibt es mehrere verschiedene Arten an Stromzählern. Meist liegen die Unterschiede auf regionaler Ebene.