Yoga – Tradition und Trend

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Immer mehr Bundesbürger entdecken die alte indische Tradition des Yoga für sich. Sie verstehen darunter oft ein System von mehr oder weniger merkwürdig anmutenden körperlichen Übungen, den sogenannten Asanas. Dabei ist Yoga viel mehr als reine Gymnastik. Es ist ein komplettes philosophisches System, das auch Atemübungen, Konzentrationsübungen, Meditation und mehr umfasst. Dahinter steht ein philosophisches System, das Jahrtausende alt ist und schon Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung in religiösen Schriften erwähnt wurde. Schon damals kannte man vier grundsätzlich verschiedene Formen beziehungsweise Wege des Yoga. Einer dieser Wege, das Bhakti Yoga, betonte besonders die Verehrung eines höheren Wesens. Überhaupt ist der Zusammenhang von Yoga und der indischen Religion sehr eng. Das bedeutet nun aber ganz und gar nicht, dass man gleich zum Hindu werden muss, um aus Yoga seinen Nutzen zu ziehen. Auch wer es tatsächlich nur als Gymnastik betreibt, kann damit seinem Körper erstaunlich viel Gutes tun. Dabei muss man sich gar nicht auf die klassischen Übungen beschränken – Yoga ist eine lebendige Tradition, die sich ständig weiterentwickelt. In den letzten Jahren hat sich im Westen beispielsweise das Ballkissen als nützliches und gesundes Hilfsmittel für Yoga-Übungen etabliert. So bekommt man heute auch in jedem guten Ballkissen Shop Hinweise und Anregungen für den Einsatz dieser Sitzhilfe im Yoga. Aber auch immer neue Yoga-Stile werden entwickelt, wie etwa das Poweryoga. Dem Anhänger der traditionellen Lehre, dem es in erster Linie um spirituelle Weiterentwicklung geht, mögen diese zum Teil von Kommerz bestimmten Erscheinungen missfallen, dem aktuellen Trend wird das keinen Abbruch tun. Der Gesundheit der Bundesbürger wird es dienen – hilft richtig praktiziertes Yoga doch nachweislich gegen Schlafbeschwerden, bestimmte Arten von Kopfschmerzen oder auch Rückenschmerzen.